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Natura 2000 im Saarland
Das Saarland in der internationalen Verantwortung für die Natur
Die Vogelschutzrichtlinie und die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, kurz FFH-Richtlinie genannt, sind die ersten umfassenden Richtlinien der Europäischen Union im Arten- und Biotopschutz. Aus ihnen erwachsen für die Mitgliedstaaten und in der Bundesrepublik Deutschland die Bundesländer weitreichende Verpflichtungen, die in ihrer Gesamtheit dazu beitragen, die biologische Vielfalt Europas zu sichern.
Der Zielerreichung dient ein „kohärentes europäisches Netz besonderer Schutzgebiete“ mit der Bezeichnung „Natura 2000“, das in repräsentativer Weise die aus gemeinschaftlicher Sicht besonders schutzwürdigen Lebensraum- und Artenvorkommen umfassen soll. Intention der Gemeinschaft ist hierbei auch eine Vereinheitlichung der Schutzbestimmungen im vereinten Europa.
Nach Abschluss dieses Meldeverfahrens sind im Saarland 118 FFH-Gebiete mit einer Fläche von 26.319 Hektar (10,2 Prozent der Landesfläche) und 41 Vogelschutzgebiete mit 23.680 Hektar (9,2 Prozent der Landesfläche) als Natura 2000-Gebiete ausgewiesen. Da diese Gebiete sich teilweise überschneiden, besteht das Netz Natura 2000 im Saarland insgesamt aus 127 Gebieten mit einer Fläche von 29.940 Hektar; das entspricht 11,6 Prozent der Landesfläche. Dies zeigt, dass das Saarland engagiert am Netz NATURA 2000 mitknüpft. Die große Zahl von Flächen für dieses Schutzgebietssystem macht deutlich, dass wir unsere Verpflichtung zum Schutz des Naturerbes sehr ernst nehmen und dem gemeinsamen Ziel der Erhaltung der biologischen Vielfalt in der Kulturlandschaft ein gutes Stück näher gekommen sind. |
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Weitere Informationen zu den Natura 2000 Gebieten im Saarland erhalten Sie hier.
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