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Wasser
 

Heimische Fische, Rundmäuler und Krebse

Äsche :Der Zuwachs der letzten Jahre durch Verbesserung der Wasserqualität wurde gestoppt und durch vermehrten Kormoraneinfall ins Gegenteil gekehrt. Viele Primsstrecken beherbergen heute nur noch wenige Einzelexemplare.

Bachforelle: Sie benötigt sauerstoffreiche und strukturierte Gewässer. Bei ihren Laichwanderungen ist sie auf die Durchgängigkeit des Gewässers angewiesen.

Bachneunauge: Das Bachneunauge ist in den sauberen Oberläufen der Forellengewässer zu finden. Es ist im Gegensatz zum Flußneunauge stationär. Der Name ergibt sich aus der Anzahl der Öffnungen auf jeder Körpersseite.

Barsch :Der Barsch ist der bei uns am häufigsten vertretene Raubfisch. Er kommt in fast allen Gewässern vor.

Brachse:  Unser hochrückigster Fisch. Die Brachse findet sich auch in stauregulierten Gewässern wie der Saar gut zu recht. Sie ist dort neben dem Rotauge der häufigste Bewohner.

Döbel: Der Döbel ist ein weit verbreiteter, anspruchsloser Allesfresser. Auffällig an ihm sind die nach aussen gewölbte Afterflosse und das Schuppenmuster.

Edelkrebs: Der Edelkrebs ist ein nachtaktives Tier. Er ist durch den Ausbruch der Krebspest vom Aussterben bedroht. Hier abgebildet ist die rötlich gefärbte Variante des Krebses.

Hecht: Der gefräßige Raubfisch ist in zahlreichen heimischen Gewässern das Endglied in der Nahrungskette.

Karpfen: Die beliebteste Zuchtform des Karpfens ist der Spiegelkarpfen. Er ist vor allem in zahlreichen Stillgewässern anzutreffen.

Nase:  Dieser typische Begleitfisch von Barbe und Äsche besitzt ein unterständiges Maul mit verhornten Lippen (daher der Name), mit dessen Hilfe er der Algenaufwuchs abweidet. Er war früher sehr häufig, ist heute jedoch ducrh Laichplatzverlust, Lebensraumzerschneidung, Gewässerverschmutzung usw. bedroht.

Regenbogenforelle: Sie ist ein "Einwanderer", wurde Ende letzten Jahrhunderts aus Nordamerika eingeführt. Sie ist heute neben dem Karpfen der "Brotfisch" unserer Teichwirte. Sie toleriert höhere Wassertemperaturen, Verschmutzungen und Strukturarmut als unsere heimische Bachforelle.

Rotauge: Das Rotauge ist in fast allen Gewässern sehr häufig. Sie stellt keine hohen Ansprüche an Lebensraum und Laichhabitat und ist ein wichtiger Futterfisch.
 
Steinkrebs:  Der unscheinbare, grau-braun gefärbte Steinkrebs besiedelt saubere, kalte und schnellfließende Gewässer.

Wels:  Dieser urige bis zu drei Meter lange Fisch ist heute in vielen saarländischen Gewässern anzutreffen. Er bereitet den Anglern vor allem in Stillgewässern Probleme.
 
Zander:  Der Zander ist in der staugeleiteten Saar mittlerweile der häufigste Raubfisch und hat den auf Unterstände angewiesenen Hecht ersetzt.
 
 
Zwergwels Der Zwergwels ist ein nordamerikanischer Zuwanderer (Neozoe). Der meist kleinwüchsige Laichräuber ist in vielen Gewässern zu finden. Vom einheimischen Wels uneterscheidet er sich durch die Fettflosse und die höhere Bartelzahl.