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Offizieller Startschuss für Pilotprojekt „Inklusive Schule“
Nach der Präsentation der einzelnen Schulen erfolgte ein intensiver Meinungsaustausch mit Inklusionsexperten, Wissenschaftlern und Vertretern der Kommunen. Zu Beginn der Veranstaltung hob Bildungsminister Klaus Kessler die gesamtgesellschaftliche Bedeutung des Projektes hervor. „Auf der Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention werden wir die saarländischen Regelschulen stärker für Schülerinnen und Schüler mit einer Behinderung öffnen. Demnach müssen wir die Schulen strukturell so verändern, dass sie der Vielfalt aller Schülerinnen und Schüler gerecht werden. Die Pilotschulen besitzen den Auftrag, Förderkonzepte eines individualisierten Unterrichts und einer inklusiven Förderung zu erarbeiten und zu erproben, wodurch ein schrittweiser Ausbau des inklusiven Bildungssystems im Saarland systematisch vorbereitet wird. An den elf Pilotschulen werden die Schülerinnen und Schüler ohne Behinderung gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Behinderungen unterrichtet“, hielt Kessler fest.
Das Pilotprojekt zielt auf eine frühzeitige, präventive Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen. Die Pilotschulen können eigenständig für jeden Einzelfall individuelle Förderkonzepte entwickeln und umsetzen. Für die neuen Aufgaben werden die Pilotschulen mit einem zusätzlichen Stundenbudget von Förder- und Regelschullehrkräften ausgestattet. Zudem erhalten sie fachliche und organisatorische Unterstützung von landesweit 25 Inklusionsberatern. Das Pilotprojekt beginnt mit dem Schuljahr 2011/2012 in allen Klassenstufen der jeweiligen Projektschule und läuft zunächst bis einschließlich Schuljahr 2013/2014. |


