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Opferschutz

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Um was geht es?

Kriminalität ist eine spezifisch menschliche Handlung und eine soziale Tatsache. Sie ist jeder Gesellschaft immanent. Selbst größte Anstrengungen werden nicht verhindern können, dass Menschen durch Straftaten zu Schaden kommen.

Opfer einer Straftat oder eines Verkehrsunfalls zu werden ist für viele Menschen ein schwerwiegender Einschnitt in ihre persönliche Lebenssituation. Gefühle der eigenen Ohnmacht und Hilflosigkeit zu erleben, macht die Opferwerdung  zu einer tiefgreifenden Erfahrung. In nicht wenigen Fällen ist sie für die Betroffenen (und ihre Angehörigen / Hinterbliebenen) ein schlimmes, mitunter traumatisierendes Erlebnis. In dieser Situation benötigen Menschen Verständnis, menschliche Zuwendung, Orientierung und Hilfe.

Als Opfer einer Straftat oder eines Unfalls reagieren Sie auf individuelle Art und Weise auf das, was Sie erlebt haben. Es ist aber völlig normal, wenn Sie auf ein extremes Ereignis wie eine Straftat gefühlsmäßig extrem reagieren.

Polizei und Staatsanwaltschaft unterliegen grundsätzlich einem Verfolgungszwang. Das heißt, sie können das Opfer einer Straftat als Zeuge und vielfach wichtiges und unentbehrliches Beweismittel im Strafverfahren nicht ignorieren. Zudem hat die Polizei im Ermittlungsverfahren sowohl belastend als auch entlastend zu ermitteln. Sie muss Neutralität bewahren; eine unparteiische Sachbehandlung gewährleisten.

Ungeachtet dessen werden die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten bemüht sein, unnötige Belastungen zu vermeiden und respektvoll, vorurteilsfrei, mit Einfühlungsvermögen und Verständnis dem Opfer zu begegnen und seine Sorgen und Ängste ernst zu nehmen. Umfassende Informationen, Orientierung und Beratung  runden das Bild des polizeilichen Opferbeistandes ab. Jedoch kann und darf die Polizei keine psychosoziale oder juristische Beratung vornehmen. Daher informiert sie über externe professionelle Hilfsangebote und vermittelt gegebenenfalls an entsprechende Opferhilfeeinrichtungen.

Vor diesem Hintergrund bieten wir Ihnen auf dieser Webseite Informationen, Tipps und Verhaltenshinweise an. Wir informieren Sie über Ihre Rechte als Opfer, den Ablauf eines Ermittlungs- und Strafverfahrens und warum es wichtig ist, bei der Polizei Anzeige zu erstatten. Neben praktischen Hinweisen nennen wir Ihnen Notrufnummern, wichtige Ansprechpartner, Anschriften von Personen und Einrichtungen, die Ihnen behilflich sein können. Sie haben die Möglichkeit informative Merkblätter, Faltblätter und Broschüren zu downloaden.

Wir sind bemüht, diese Seite zu aktualisieren und zu ergänzen. Für Anregungen und Hinweise sind wir dankbar.

Kontakt

Landespolizeipräsidium - LPP 2 - Kriminalitätsbekämpfung/Landeskriminalamt
Dezernat LPP 246 - Polizeiliche Kriminalprävention und Opferschutz
Graf-Johann-Straße 25-29
66121 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 962-3535
Telefax
(0681) 962-2865