Gesundheit
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Betriebliche Kampagne"Saarland gegen Darmkrebs“ startet in Organisationen und Unternehmen - warum?
Ein Grund, weshalb so viele Menschen an Darmkrebs erkranken und sterben, ist die fehlende Bereitschaft, an der Früherkennung-Untersuchung teilzunehmen. Eine weitere große Rolle spielen ungesunde Lebensweise und unzureichende Information über die Vermeidbarkeit von Darmkrebs.
Früherkennungs-Aktionen in Organisationen und Unternehmen sind sehr wichtig, da sich nach den bisherigen Erfahrungen Mitarbeiter durch betriebliche Aktionen besser zur Teilnahme an der Darmkrebs-Vorsorge und -Früherkennung motivieren lassen. Über die Ansprache am Arbeitsplatz sind auch Menschen zu erreichen, die keinen Hausarzt haben, der sie regelmäßig betreut. Hierzu zählen insbesondere viele als „vorsorgeresistent“ geltende Männer. Wie ist der Ablauf?Die Darmkrebs-Früherkennung ist ein dreistufiges Verfahren.
Die erste Stufe ist ein Fragebogen oder Selbsttest zum persönlichen Risiko. Dieser prüft an Hand von nur fünf Fragen, ob das persönliche Darmkrebsrisiko erhöht ist. Die zweite Stufe ist der Test auf verborgenes Blut im Stuhl (Fäkaler Okkult-Blut Test, FOBT). Der Nachweis von Blut im Stuhl ist ein ernstzunehmender diagnostischer Hinweis. Die dritte Stufe ist die Darmspiegelung oder Koloskopie. In einer Organisation oder einem Unternehmen wird grundsätzlich nur die erste und die zweite Stufe, also Selbsttest und FOBT, durchgeführt. Rechnet sich die Darmkrebs-Früherkennung für eine Organisation oder für ein Unternehmen? Von bereits durchgeführten Aktionen zur Darmkrebs-Früherkennung in Unternehmen verschiedener Größenordnung ist bekannt, dass aus dem Blickwinkel des Unternehmens sich eine solche Aktion auch rein wirtschaftlich betrachtet lohnt. Eine Einsparung für die Unternehmen ergibt sich ganz überwiegend durch die entfallenden, durch Darmkrebs verursachten, Ausfalltage. |
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