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12. Gipfeltreffen der Großregion - Der 12. Gipfel (2009-2010) stand unter dem Motto "Mobilitätsinitiative für die Großregion".
In der Kontinuität der Gipfelarbeiten trugen neue Maßnahmen dazu bei, die Großregion voranzubringen, die Grenzen der Großregion zu überwinden und die Großregion zu den Menschen zu bringen.
Ziel war es, die Großregion im Hinblick auf ihr wesentliches Alleinstellungsmerkmal der grenzüberschreitenden Mobilität von Grenzgängern – sie ist mit über 200.000 Grenzgängern die mit Abstand größte Grenzgängerregion der EU – fortzuentwickeln. In der Kontinuität der Gipfelarbeiten trugen neue Maßnahmen dazu bei, die Großregion voranzubringen, die Grenzen der Großregion zu überwinden und die Großregion zu den Menschen zu bringen.
Die vom Gipfel initiierte Kooperation zwischen den verschiedenen Partnerregionen und Akteuren der Großregion ist Ausdruck eines starken gemeinsamen politischen Willens im Bewusstsein, eine wettbewerbsfähige europäische Modellregion für grenzüberschreitende "multilevel governance" zu sein. Dabei ist es zentrale Aufgabe des Gipfels, den koordinierten, strukturierten und fortlaufenden Konsultationsprozess zwischen interregionalen Akteuren zum Wohle der Menschen der Großregion zu unterstützen und voranzubringen. Die Prinzipien der Freiwilligkeit und der geteilten Verantwortung als Basis der Zusammenarbeit im Gipfel der Großregion hervorhebend, begrüßten die Gipfelmitglieder beim heutigen Gipfeltreffen die erzielten Fortschritte in Koordination und Kooperation bei der Umsetzung der gemeinsam gefassten Beschlüsse: - Die Entwicklung einer grenzüberschreitenden polyzentrischen Metropolregion soll die Attraktivität der Großregion insgesamt und die Wettbewerbsfähigkeit stärken. Die Ergebnisse der Metroborder-Studie sollen Eckpunkte für die Abstimmung einer gemeinsamen Raumordnungsstrategie sein. In der Fortsetzung der vorherigen Präsidentschaften und im Geist des Gründungsehrgeizes der Großregion will die lothringische Präsidentschaft im 13. Gipfel der Großregion ihre Arbeit in einer nachhaltigen Entwicklungsdynamik anhand der drei folgenden Schwerpunkte ausrichten: - Die Großregion: Eine europäische Ambition In diesem letztgenannten Einsatzbereich will die lothringische Präsidentschaft einerseits die bereits eingeleiteten Maßnahmen fortsetzen, wie etwa die Einrichtung des gemeinsamen Sekretariats der Großregion als EVTZ, die Task Force Grenzgänger oder auch das Projekt Grenzüberschreitende polyzentrische Metropolregion (GPMR) und andererseits zusätzliche Bereiche fördern. Dazu gehören: Die Bildung neuer Cluster, die Verzahnung von Informationssystemen im Bereich ÖPNV, die bessere Kenntnis des Arbeitsmarktes oder auch die Verstärkung der territorialen Wettbewerbsfähigkeit der Großregion.
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