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Das Saarland und Luxemburg wollen bei den Zukunftsthemen Klimaschutz und Nachhaltigkeit enger zusammmenarbeiten – Forschungsplattform für Saar-Lor-Lux geplant

11.11.2010 - Die Regierungen des Saarlandes und des Großherzogtums Luxemburg wollen die Zukunftsthemen Klimaschutz und nachhaltige Ressourcennutzung gemeinsam angehen. Auf Vorschlag des saarländischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Verkehr soll eine interregionale Forschungsplattform für Null-Emissionsstrategien und Ressourceneffizienz gegründet werden.
Zusammenarbeit im Bereich Klimaschutz zwischen dem Saarland und Luxemburg nimmt Formen an.
Zusammenarbeit im Bereich Klimaschutz zwischen dem Saarland und Luxemburg nimmt Formen an.
Das haben beide Regierungen bei einer saarländisch-luxemburgischen Kabinettsitzung am Mittwoch in Schloss Senningen in Luxemburg beschlossen. Forschungseinrichtungen der Großregion, deren Schwerpunkte in den Bereichen Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Energiewirtschaft und –technik sowie Umwelttechnik liegen, sollen mit Hilfe der Forschungsplattform enger kommunizieren und kooperieren. Verschiedene Institute wie das Centre des Recherches Publiques (CRP) Henri Tudor/Centre de Ressources pour les Technologies de l’Environnement (CRTE) in Esch-sur-Alzette, das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) in Birkenfeld und das Institut für ZukunftsEnergieSysteme (IZES) in Saarbrücken haben bereits in verschiedenen Projekten zusammengearbeitet und wollen sich auch bei der Forschungsplattform engagieren.

„Wir versprechen uns von diesem Vorhaben unter anderem eine Bündelung der vorhandenen Kompetenzen in der Großregion und neue Impulse für Klimaschutz- und Energieeffizienz-Projekte, wie wir sie etwa mit unseren Null-Emissions-Konzepten in saarländischen Kommunen umsetzen. Für einen generationengerechten Umgang mit der Umwelt und ihren Ressourcen brauchen wir eine Nachhaltigkeitsstrategie, die sich nicht nur auf das Saarland beschränken darf. Eine grenzüberschreitend arbeitende Forscher-Werkstatt kann dafür wichtige Bausteine liefern“, so die saarländische Ministerin für Umwelt, Energie und Verkehr, Simone Peter.