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Polizei
 

Festnahme von 8 Tatverdächtigen auf frischer Tat

Fahnder des Landeskriminalamtes (LKA) vermelden erfolgreiche, nationale Zusammenarbeit mehrerer Polizeidienststellen

Pressemitteilung vom 16.03.2010 - 15:45 Uhr
Saarbrücken/Siegen. Seit September 2009 registrieren die Spezialisten des Dezernates zur Bekämpfung der Eigentumskriminalität vermehrt Diebstähle von Edelmetallen und Legierungsmitteln im Saarland. Die Taten ziehen sich bis Februar 2010 hin und verursachten bisher einen Schaden in Höhe von ca. 490.000 Euro. Ziel der Täter waren metallverarbeitende Betriebe und Gießereien. Als saarländische Tatorte wurden Standorte in Völklingen, Bous, St. Ingbert und Saarbrücken bekannt.
Erste Ermittlungen der LKA-Fahnder führen zu einem Tatverdacht gegen eine osteuropäische Tätergruppe. Als Ende November 2009 ein 34 Jahre alter Rumäne bei einem Einbruchsversuch in der Pfalz verhaftet wird, finden die dortigen Kollegen zusätzliche Beweismittel, die diesen Verdacht erhärten. Anfang März 2010 kommt es erneut zu einer Festnahme. Diesmal versuchten mehrere Personen in einen metallverarbeitenden Betrieb in Bous einzubrechen. Während einige Personen flüchten können, nehmen Beamte der örtlichen Polizeidienststelle einen 23-jährigen Rumänen fest. Den Fahndern des LKA gelingt es mit Unterstützung hessischer Kollegen, immer weitere Details über die Tätergruppierung in Erfahrung zu bringen. Letztlich führen die gemeinsamen Ermittlungen am 14. März zum Erfolg. Acht Männer einer rumänischen Bande im Alter zwischen 19 und 35 Jahren werden auf frischer Tat betroffen. Sie sind im Begriff  Edelmetalle bei einer Siegener Firma zu stehlen und werden durch Spezialeinheiten aus Nordrhein-Westfalen festgenommen.
Das Amtsgericht in Saarbrücken folgt dem Antrag der Staatsanwaltschaft Saarbrücken und erlässt Haftbefehl gegen die Gruppe. Während sich ein Tatverdächtiger zwischenzeitlich in einer saarländischen JVA befindet, werden die anderen Bandenmitglieder in die JVA Siegen und in umliegende Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Landeskriminalamt SAARLAND
Pressestelle
Pressemeldung 15/2010
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