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Polizei
 

Landeskriminalamt (LKA) warnt vor falschen 50 Euro Scheinen

Polizeiinspektion Burbach kann Tatverdächtige festnehmen

Pressemitteilung vom 09.02.2010 - 13:00 Uhr
Saarbrücken. Seit Ende Januar 2010 registriert das LKA im Großraum Saarbrücken vermehrt das Auftauchen falscher 50 Euro Banknoten. Besonders betroffen sind die Bereiche Burbach, Heusweiler und Riegelsberg. Bisher wurden insgesamt etwa 20 falsche Scheine (Falsifikate) angehalten.
Nach ersten Überprüfungen handelt es sich um relativ schlechte Farbkopien, die blass und unscharf erscheinen. Darüber hinaus schimmert das Silberfolienelement auf der Vorderseite nicht silbern, sondern blau. Insgesamt betrachtet, sind die üblichen Sicherheitsmerkmale nur angedeutet; das Wasserzeichen fehlt gänzlich. Bislang wurden auf den angehaltenen Fälschungen vorwiegend die Notennummern  V 11590497202  und  X 47177984207  festgestellt.

Damit Personen, die Falschgeld verbreiten rasch überführt werden können, bitten die Falschgeldexperten des LKA um unmittelbare Benachrichtigung der Polizei, falls Ihnen unechte Scheine ausgehändigt werden. So gelang es den Beamten der Polizei in Burbach aufgrund der sofortigen Mitteilung insgesamt drei Tatverdächtige an verschiedenen Verbreitungsorten festzunehmen.  Bereits am Freitag war die Fahndung nach einem 19-Jährigen erfolgreich, der während seines Hafturlaubs mit einem falschen Fünfziger bezahlen wollte. Eine 48-jährige Frau aus Saarbrücken, die teilweise mit ihrer 7-jährigen Tochter aufgetreten ist, und ein 21jähriger Schwarzafrikaner, wurden ebenfalls identifiziert.

Die Spezialisten des LKA schließen nicht aus,  dass weitere Personen die erfahrungsgemäß größere Unachtsamkeit während der anstehenden Faschingszeit dazu nutzen werden, weiteres Falschgeld zu verbreiten. Aus diesem Grund weisen sie auf die wichtigsten Fälschungsmerkmale der Farbkopien hin:
• der Folienstreifen auf der Vorderseite der Banknote ist imitiert. Dadurch zeigt er nicht die typischen farblichen Reflexionen. Auch der Wechsel von Euro-Symbol und Wertzahl ist nicht zu sehen,
• der sicherheitsfaden in der Mitte der Vorderseite des Geldscheins ist nicht zu erkennen,
• das Wasserzeichen auf der Vorderseite ist imitiert und leuchtet in gelblicher Farbe. Zudem ist die Wertangebe unter dem Wasserzeichen schlecht zu sehen,
• in der oberen linke Ecke der Vorderseite und in der oberen rechten Ecke der Rückseite ist die Geschlossenheit der wertezahl im Durchsichtregister nur unzureichend wahrzunehmen,
• auf der Rückseite der Banknote ist der Perlglanzstreifen in der Mitte der Banknote nur schwer zu lesen oder fehlt gänzlich.

Da Falschgeld häufig gar nicht so einfach zu identifizieren ist und damit der „Schein nicht trügt“, haben Präventionsexperten für Sie entscheidende Testkriterien zusammengestellt und auf der Internetseite www.polizei-beratung.de veröffentlicht.

Landeskriminalamt SAARLAND
Pressestelle
Pressemeldung 6/2010
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