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Justiz
 

Staatssekretär Wolfgang Schild präsentierte Sanierungsmaßnahmen am Amtsgericht Ottweiler

Pressemitteilung vom 09.07.2010 - 12:00 Uhr

Von einer „konjunkturbelebenden Maßnahme“, die sehr schnell umgesetzt worden sei, sprach Staatssekretär Wolfgang Schild mit Blick auf die abgeschlossenen Sanierungsmaßnahmen am Amtsgericht Ottweiler. Bei einem Ortstermin, an dem auch die Amtsleitung des Amtsgerichts Ottweiler und Vertreter der Bauverwaltung teilnahmen, verwies Schild auf die jetzt im Rahmen des „Konjunkturpaktes Saar“ durchgeführten Maßnahmen. Aus dem darin befindlichen Investitionsprogramm Hochbau mit einem landesweiten Gesamtvolumen von rund 39 Millionen Euro wurden am Amtsgericht Ottweiler drei Maßnahmen durchgeführt.

Die Maßnahmen im Einzelnen: So war es erstens aus Sicherheitsgründen erforderlich, die aus Sandstein geformten Giebeldreiecke des 1911 bis 1913 errichteten Gebäudes, die altersbedingt beschädigt waren, wieder „standsicher“ zu machen. Hierzu wurden Edelstahlstäbe mit einer Länge von rund drei Metern in das Mauerwerk eingebracht und „chemisch verdübelt“. In diesem Zusammenhang wurde auch die gesamte Fassade überarbeitet und neu gestrichen. Zweitens wurden insgesamt 91 Fenster komplett erneuert, was neben der bereits 2008 erfolgten Wärmedämmung des Dachbodens erheblich zur Energieeinsparung beitragen wird. Drittens wurden die WC-Anlagen komplett erneuert.

Die Gesamtkosten für diese Maßnahmen beliefen sich nach Angaben des saarländischen Justizministeriums auf etwa 535.000 Euro.

„Durch die Vergabe wurde sichergestellt, dass viele mittelständische Unternehmen des saarländischen Handwerks profitierten“, sagte Staatssekretär Schild. Das in der Wirtschafts- und Finanzkrise von der saarländischen Landesregierung initiierte Projekt „Konjunkturpakt Saar“ habe damit seine erwarteten positiven Effekte, insbesondere mit Blick auf die verbesserte Substanz der öffentlichen Gebäude wie die Auftragslage der mittelständischen Wirtschaft, „voll erfüllt“.

Weitere Informationen sind erhältlich beim Pressesprecher des Ministeriums der Justiz, Thomas Diehl, unter 0681-501-5144.