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Saarland und Polen rücken enger zusammen
Bilaterale Gespräche in Rzeszow (Podkarpackie), Marschallamt.
Das Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft prüft die Einrichtung einer saarländischen Repräsentanz in Polen. Das bestätigte Staatssekretär Joachim Kiefaber im Nachgang zu einer Delegationsreise. An dieser Markterkundung nahmen im Oktober ein gutes Dutzend Unternehmen teil. Sie stammen größtenteils aus den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau, erneuerbare Energien und Software sowie aus dem Dienstleistungssektor.
Zu den Kooperationsbörsen in Rzeszow und Krakau kamen über 100 polnische Firmen und Institutionen. Die Veranstaltungen wurden aus dem Außenwirtschaftsprogramm der Landesregierung finanziell gefördert. Die saarländischen Unternehmer bewerten die Gespräche als „erfolgversprechend“. Bei einer Umfrage hoben sie die hohe Qualität der Kontakte hervor. Einige Mitglieder der saarländischen Delegation werden in den nächsten Wochen zu Folgegesprächen nach Polen reisen. Zwei saarländischen Unternehmen wurden eingeladen, mit der Technischen Universität Krakau auf dem Sektor der erneuerbaren Energien zu kooperieren. Auch die Gespräche auf politischer Ebene verliefen konstruktiv. Staatssekretär Joachim Kiefaber führte Gespräche mit den Woiwodschaftsmarschallen und weiteren Repräsentanten der Regionalverwaltungen sowie Vertretern der örtlichen Wirtschaftsförderungsgesellschaften und Universitäten. Dabei bot Kiefaber einen Dialog mit saarländischen Experten zum Thema wirtschaftnahe Forschung und Förderung universitärer Spin-offs an. Auf starkes Interesse der polnischen Seite stieß auch das Angebot, Mitarbeiter der regionalen Wirtschaftsförderung im Rahmen eines dreimonatigen Aufenthaltes im Saarland weiterzubilden. Kiefaber stellte dafür ein Landesstipendium in Aussicht. |
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