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Erfolgreiche Bilanz der saarländischen Delegation in der polnischen Partnerregion PodkarpackieUnter der Leitung von Innen- und Europaminister Stephan Toscani hat vergangene Woche eine Delegation mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft die polnische Partnerregion des Saarlandes, die Woiwodschaft Podkarpackie, besucht.
Stephan Toscani: „Unsere polnischen Partner haben großes Interesse, den Austausch mit den Saarländern zu vertiefen."
Die bereits bestehenden Partnerschaften aus den Bereichen Kultur und Jugendaustausch konnten vor Ort vertieft und weitere Kooperationsbereiche konkretisiert werden. Stephan Toscani: „Unsere polnischen Partner haben großes Interesse, den Austausch mit den Saarländern zu vertiefen. Die Hochschule für Musik Saar, das Ökologische Schullandheim Spohns Haus und die Albert Weisgerber-Stiftung sind drei erfolgreiche Beispiele, wie beide Seiten von dieser Partnerschaft profitieren können.“ So hat das Ökologische Schullandheim Spohns Haus in Gersheim im Sommer diesen Jahres die umfangreichste deutsch-polnische Jugendbegegnungsmaßnahme in Deutschland organisiert.
„Vor allem in den Bereichen Wissenschaft und Forschung sowie Schul- und Jugendaustausch konnten wir interessante Kooperationen anregen, zu denen bereits die ersten Verhandlungsgespräche laufen“, so Stephan Toscani. „Wichtig ist, möglichst viele Menschen aus dem Saarland und Podkarpackie an dieser fruchtbaren Freundschaft zu beteiligen.“ Neben einem politischen Austausch mit Vertretern der Polizei, der Universität, der Schulen und der Verwaltung eröffnete Stephan Toscani gemeinsam mit dem Marschall (vergleichbar mit einem Ministerpräsidenten) Zygmunt Cholewinski eine polnisch-saarländische Wirtschaftskooperationsbörse im ostpolnischen Rzeszów. In diesem Rahmen trafen 12 Unternehmensvertreter aus dem Saarland auf polnische Unternehmen derselben Branchen und bereiten nun konkrete Kooperationsprojekte vor. Die 12 teilnehmenden, saarländischen Unternehmen konnten in Rzeszow zu 60 und in Krakau zu 40 polnischen Firmen Kontakt aufnehmen. „Die Gespräche sind insbesondere in Podkarpackie sehr erfolgsversprechend gelaufen. Wie sich die Geschäfte auf Grund dieser Kontakte entwickeln werden, kann erst in Monaten tatsächlich beurteilt werden“, so Staatssekretär Joachim Kiefaber, der die Wirt-schaftsdelegation anschließend weiter nach Krakau begleitete, wo weitere Treffen mit polnischen Unternehmen stattfanden. Im touristischen Bereich setzen die Saarländer auf den Gedanken des so genannten „Weimarer Dreiecks“ (Polen, Frankreich, Deutschland). Staatssekretär Kiefaber regte diese regionale Vermarktungschance zwischen dem Saarland, Lothringen und einer polnischen Woiwodschaft im Gespräch mit dem deutschen Generalkonsul in Krakau an. Hintergrund
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