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SaarLorLux
 

Kritik an Mittelkürzungen der EU-Kommission für die erfolgreiche Grenzgängerberatung EURES-Transfrontalier

31.08.2010
Der amtierende Vorsitzende im 12. Gipfel der Großregion, Ministerpräsident Peter Müller, hat in einem Schreiben an EU-Kommissar László Andor die drastischen Streichungen bei der europäischen Grenzgängerberatung EURES-Transfrontalier kritisiert. Mit Befremden habe man die einseitigen Kürzungspläne zur Kenntnis genommen, die eine Reduzierung der EU-Mittel um 40 Prozent zur Folge haben. Diese Entwicklung sei für die Großregion nicht hinnehmbar.

Der saarländische Europaminister Stephan Toscani: „Diese einseitige und unangekündigte Kürzung ist nicht nachvollziehbar. Sie konterkariert die erfolgreichen Bemühungen der Großregion, die europäischen Freizügigkeit des Arbeitsmarktes im Herzen Europas fort zu entwickeln."

Die EURES-Transfrontalier-Stellen in der Großregion leisten seit über 15 Jahren Beratungsarbeit für Grenzgänger und haben maßgeblich zur Entwicklung des grenzüberschreitenden Arbeitens beigetragen. Mit über 200.000 Grenzgängern die Großregion SaarLorLux die bedeutenste Grenzgängerregion der EU. Selbst in Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise ist die Zahl der Grenzgänger weiter gewachsen. In der Großregion SaarLorLux finden Grenzgänger bei den Beratern des EURES-Netzwerkes Auskunft und Informationen zu allen relevanten Fragen zum Arbeiten im Nachbarland.

„Die EU-Kommission sollte ihre Kürzungspläne nochmals überdenken und regional angemessene Maßnahmen und Ausnahmenregelungen ermöglichen“, so Europaminister Stephan Toscani.