Ministerpräsidentin und Staatskanzlei
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Abschluss der Sommertour in Neunkirchen und Merzig-BietzenIm künftigen Mehrgenerationenhaus Bietzen: Ortsvorsteher Manfred Klein (2. v. l.) informiert Staatssekretär Martin Karren, Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich und Ministerpräsident Peter Müller (v. l.) über die geplanten Baumaßnahmen
Das künftige Mehrgenerationenhaus in Bietzen war die letzte Station von Ministerpräsident Peter Müller bei seiner diesjährigen Sommertour, die unter dem Motto „Saarland - keiner bleibt allein“ steht. Unter der Trägerschaft des Vereins „Bietzerberg - füreinander - miteinander“ wird in Bietzen das ehemalige Pfarrhaus zu einem Treffpunkt für alle Generationen umgebaut. Zahlreiche Freiwillige aus der Dorfgemeinschaft beteiligen sich an dem Projekt, wie Ortsvorsteher Manfred Klein erklärte. Der Ministerpräsident zeigte sich beeindruckt: „Es ist überaus erfreulich, dass viele Bietzener über Generationengrenzen hinweg gemeinsam an diesem Projekt arbeiten. Je mehr Menschen mit anpacken, umso mehr wird es auch als gemeinschaftliche Leistung gesehen und akzeptiert.“
Zuvor hatte Peter Müller bereits die Reinraum-Werkstatt des Werkstattzentrums für behinderte Menschen (WZB) der Lebenshilfe gGmbH im Neunkircher Altseiterstal besucht. Durch die Werkstatt führten deren Geschäftsführer Bernhard Müller, der WZB-Aufsichtsratsvorsitzende und Landesvorsitzende der Lebenshilfe, Franz Rudolph Kronenberger, sowie Produktionsleiter Dietmar Backes und Bereichsleiter Thomas Philippi. Sie erklärten: „Hier arbeiten Menschen mit Behinderungen, aber am Markt sind wir als Unternehmen Partner wie andere auch. Nichtsdestotrotz gibt es bei uns eine starke Kundennachfrage. Wir könnten noch einen zweiten Reinraum bauen.“ Die Kunden des Werkstattzentrums, das in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert, kommen aus den Bereichen Pharmaindustrie, Medizin und Halbleitertechnik. In Neunkirchen arbeiten derzeit 165 Menschen. Hier wird Reinraumkleidung hergestellt, wiederaufbereitet sowie Medizinprodukte unter Reinraumbedingungen montiert.
Zum Abschluss seiner Sommertour erklärte Ministerpräsident Peter Müller: „Auch Menschen mit Problemen, Krankheiten oder Behinderungen sind Teil der Vielfalt des menschlichen Lebens. Sie haben genauso ein Recht auf die Beteiligung an der Gesellschaft wie alle anderen. Auf den neun Stationen der Sommertour habe ich viele großartige Beispiele erlebt, wie diese Teilhabe in vorbildlicher Weise erfolgen kann. Ich kann alle nur ermutigen, ihren eingeschlagenenen Weg weiter zu gehen. Es ist wichtig, dass wir uns alle gemeinsam hierfür einsetzen, damit Schnittstellen im Leben von hilfsbedürftigen Menschen verstärkt berücksichtigt werden und bessere Übergänge - etwa in Schule, Arbeit, Beschäftigung und Wohnumfeld - geschaffen werden.“
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