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LfS unterstützt Ausbildungsinitiative des Landes – Zehn Straßenwärter treten dreijährige Ausbildung anUmwelt-Staatssekretär Klaus Borger händigt die Ausbildungsverträge an die zukünftigen Straßenwärter aus.
Der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) wird im neuen Schuljahr zehn Jugendliche für den Beruf des Straßenwärters ausbilden und damit den absehbar hohen Eigenbedarf in den kommenden Jahren decken.
Damit leistet der LfS einen wichtigen Beitrag zur Ausbildungsinitiative der saarländischen Landesregierung. „Wir müssen den Jugendlichen im Saarland eine gesicherte Perspektive bieten. Dabei kommt der öffentlichen Hand eine besondere Verantwortung als Signalgeber für die Wirtschaft zu “, stellt Umwelt-Staatssekretär Klaus Borger fest. „Eine qualifizierte Ausbildung in krisensicheren Berufen hilft, dem vor dem Hintergrund des demografischen Wandels absehbaren Fachkräftemangel entgegenzuwirken.“ Angesichts knapper Budgets spiele die Erhaltung und Unterhaltung des Verkehrsnetzes eine immer wichtigere Rolle. Insbesondere Winterdienst, Grünpflege an Straßenrändern, Unterhaltung von Radwegen, Sanierung von kleineren Straßenschäden sowie Beschilderung und signaltechnische Ausstattung des Verkehrswegenetzes seien wichtige Beiträge der Straßenwärter zur Verkehrssicherheit und zur Attraktivitätssteigerung des Saarlandes. Möglich wurde die hohe Zahl von Ausbildungsplätzen durch die Unterstützung des SaarForst-Landesbetriebs, der zu den vier im Wirtschaftsplan des LfS vorgesehenen Stellen weitere sechs Ausbildungsplätze beisteuerte. Damit besteht die Möglichkeit, die Straßenwärter beim Technisch-Gewerblichen Berufsbildungszentrum Neunkirchen in der Nähe des Landesbetriebs zu unterrichten. Hier werden seit Jahren ganze Klassen im Beruf des Straßenbauers ausgebildet. Die Lehrpläne beider Berufe –Straßenwärter und Straßenbauer – überschneiden sich in weiten Teilen. Die abweichenden Lerninhalte werden den Straßenwärtern im Differenzierungsunterricht vermittelt, so dass eine fachkompetente Ausbildung gewährleistet ist. Die überbetriebliche Ausbildung der neuen Straßenwärter-Auszubildenden übernimmt der AGV Bau Saar in Saarbrücken. Parallel zu seinen Ausbildungsbemühungen leistet der LfS einen großen Beitrag zur Qualifizierung von Menschen im saarländischen Strukturwandel. Im vergangenen Jahr hat der LfS neun ehemalige Mitarbeiter der RAG Deutsche Steinkohle AG in einem 4 ½-monatigen Kurzlehrgang bei der RAG Bildung und einer anschließenden 3-monatigen praktischen Ausbildung in den Straßenmeistereien zu Straßenwärtern umgeschult. Sie wurden nach erfolgreicher Abschlussprüfung im September 2009 in die Dienste des LfS übernommen. |
