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Ernten, mahlen, backen, genießen ... im Saarland
Innungsmeister Roland Schaefer, Minister Christoph Hartmann und Unternehmerin Andrea Juchem und Hofbetreiber Dieter Hauter standen auf dem Podium Rede und Antwort zu den Marktchancen saarländischen Getreides.
Die Idee, ein „Saarlandbrot“ aus heimischem Getreide auf den Markt zu bringen, soll gezielt weiterverfolgt werden.
Sie stand im Mittelpunkt eines Treffens in Ottweiler, zu dem Landwirtschaftsminister Dr. Christoph Hartmann im Rahmen seiner Initiative „Aus der Region – für die Region“ eingeladen hatte. Auf dem Baltersbacher Hof saßen neben dem Minister auf dem Podium: Hofbesitzer Dieter Hauter, Bäckerinnungsmeister Roland Schaefer und die Geschäftsführerin der Juchem-Gruppe, Andrea Juchem. Für die regionale Vermarktung von Getreide sieht Minister Hartmann gute Chancen. An Mühlen fehle es nicht. Innungsmeister Schaefer stellt in seiner eigenen Backstube in kleinem Maßstab bereits ein solches rein saarländisches Brot her - auf speziellen Wunsch eines Kunden. Andrea Juchem sieht bei der Kundschaft ein wachsendes Bewusstsein für regionale Produkte. Bauer, Müller, Bäcker und Politik müssten an einem Strang ziehen, um es weiter zu fördern. Auch die Idee eines saarländischen Gütesiegels wurde angesprochen. Minister Hartmann sah sich durch die Argumente bei der Podiumsdiskussion vor rund 50 Gästen weitgehend bestätigt mit seinem Ansatz, saarländischen Produkten neue Absatzmöglichkeiten zu eröffnen: „Gemeinsam können wir es schaffen, ein Saarlandbrot zu produzieren und zu vermarkten – aus Saarlandweizen, der in einer saarländischen Mühle verarbeitet und von einem saarländischen Bäcker veredelt wurde. Ich freue mich, dass alle hier dieses Ziel haben und zusammenarbeiten wollen.“ Er möchte in weiteren Gesprächsrunden mit den Beteiligten die Idee des „Saarlandbrotes“ weiterverfolgen. Über Qualität werde es möglich sein, auf dem regionalen Markt Erfolg zu haben. Im Saarland werden zurzeit rund 25.000 Hektar Getreide angebaut. Die Erzeuger bekommen nach Angaben von Hofbetreiber Hauter für 100 Kilo Weizen 10 Euro. „Wir brauchen einen Preis oberhalb von 15 Euro“, warfen andere Landwirte in die Diskussion. |
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