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Nächste Runde der Sommertour in Saarbrücken, Saarlouis und LautzkirchenIm Gespräch: Ministerpräsident Peter Müller im Familienhaus der Jugendhilfeeinrichtung Margaretenstift
Die Kinder und Jugendlichen im Malstatter Margaretenstift hatten sich für den Besuch des Ministerpräsidenten etwas Besonderes einfallen lassen: Nach der Begrüßung durch den Einrichtungsleiter Erhard Zimmer präsentierten sie ihr Können in Tanz und Gesang. Außerdem hatten sie einige Fragen vorbereitet, die sie nun an Peter Müller richteten. So wollten sie unter anderem wissen, was das Lieblingsessen des Ministerpräsidenten ist und ob dieser auch einen „richtigen“ Beruf gelernt habe. Darüber hinaus ließ es sich Peter Müller nicht nehmen, gemeinsam mit den Jugendlichen auf die Torwand zu schießen. Anschließend zeigte eine Mutter dem Ministerpräsidenten das Familienhaus der Einrichtung. Familien aus dem ganzen Saarland erhalten hier Unterstützung bei Erziehungsproblemen.
Im Demenz-Zentrum Saarlouis kam Ministerpräsident Müller zunächst mit der Einrichtungsleitung und dem Vorstand des Demenz-Vereins zusammen. Dessen zweite Vorsitzende Dagmar Heib MdL stellte die Aufgaben des Vereins vor, bevor Einrichtungsleiter Andreas Sauder die Arbeit im Demenz-Zentrum und das Betreuungsangebot erläuterte. Aktuell kümmern sich hier 27 Beschäftigte und 20 Ehrenamtliche um die Betreuung demenzkranker Menschen. Außerdem führt das Zentrum die Beratung und Schulung von Angehörigen, die Fort- und Weiterbildung von Fachpersonal sowie zahlreiche weitere Veranstaltungen rund um das Thema Demenz durch. Im Anschluss besuchte der Ministerpräsident die Tagespflege des Zentrums. Bei einem Rundgang durch die Blieskasteler Werkstätten in Lautzkirchen zeigte sich Ministerpräsident Peter Müller beeindruckt von der Arbeit der Einrichtung. Derzeit gibt es hier 84 anerkannte Plätze für Menschen mit seelischen Behinderungen, davon 12 als ausgelagerte Arbeitsplätze bei Behörden und Betrieben des ersten Arbeitsmarktes. Die Beschäftigten wohnen sowohl in eigenen Wohnungen als auch in stationären Wohneinrichtungen und arbeiten unter anderem in den Bereichen Aktenvernichtung, Werbeversand, Industriemontage sowie Garten- und Landschaftspflege. Vor der Besichtigung hatten der Geschäftsführer des Gemeinschaftswerks für Menschen mit Behinderungen, Karl-Hermann Seyl, und Einrichtungsleiterin Eva Paulus dem Ministerpräsidenten das Konzept der Einrichtung vorgestellt. |



