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Waldbewirtschaftung in der Biosphäre Bliesgau: Blieskastel setzt Maßstäbe
„Der Stadtwald Blieskastel wird vorbildlich bewirtschaftet und Rückepferde ergänzen das waldbauliche Konzept, den Stadtwald ganz im Sinne der Nachhaltigkeitsziele desUNESCO-Biosphärenreservates zu bewirtschaften“, so Klaus Borger bei seinem Besuch im Blieskasteler Rathaus. Klaus Borger gratulierte Bürgermeisterin Faber-Wegener und ihren Forstexperten, allen voran Georg Wilhelm und Helmut Wolf, zu dieser zukunftsfähigen und verantwortlichen Entscheidung.
Die Stadt Blieskastel ist zur Zeit noch die einzige waldbesitzende Gemeinde im Saarland, die eigene Rückepferde einsetzt. Sie hatte im Rahmen der forstlichen Förderung einen Antrag gestellt, 6.000 Festmeter Durchforstungshölzer boden- und waldschonend mit dem eigenen Rückepferd aus den Einschlagsorten auf die Rückegassen zu transportieren. Das existierende Förderprogramm unterstützt Waldbesitzer, die auf solch pflegliche Maßnahmen zurückgreifen, mit einem Zuschuss von bis zu 5 € pro Festmeter gerücktes Holz. Das Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr fördert diese Maßnahme dementsprechend mit einem Gesamtbetrag von bis zu 30.000 Euro. Bei einem anschließenden Waldbegang konnte sich Staatssekretär Borger vor Ort über die hohe Qualität der Waldbewirtschaftung überzeugen. "Engagierte Forstexperten setzen im Stadtwald Blieskastel Maßstäbe und tragen mit dazu bei, dass die Idee der "Biosphäre Bliesgau" vom Kopf auf die Füße gestellt wird".
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