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Streifzug durch mehr als 400 Millionen Jahre ErdgeschichteAusstellung „Geologie der Region“ in Landsweiler-Reden
Modernes Ausstellungsdesign in alter Bergwerks-Umgebung: Ausschnitt aus dem Karbon- und Perm-Teil der „Geologie der Region“
Den „Riesentausendfüßler“ Arthropleura armata, Edelsteine aus vulkanischen Gesteinen der Permzeit, Saurierfährten und Meerestiere aus der Trias-Periode, Reste des Mammuts und anderer Tiere der eiszeitlichen Kältesteppen im Saarland – dies alles und mehr können die Besucher der Präsentation „Geologie der Region – eine Ausstellung zur saarländischen Erdgeschichte“ seit Anfang Juli dauerhaft im Lampensaal des Verwaltungsgebäudes der ehemaligen Grube Reden bestaunen. Präsentiert werden Original-Fundstücke der Spitzenklasse, Hintergründe werden in Grafiken, Bildern und Texten erklärt. Ein „Geo-Lab“, entwickelt gemeinsam mit dem SMV, bietet die Möglichkeit, Gesteine und Fossilien in die Hand zu nehmen und zu studieren, für Kinder liegt ein spezieller Führer durch die Ausstellung (S. Geith, SMV) bereit. Das Zentrum für Biodokumentation in Landsweiler-Reden, zum Einen verantwortlich für Erfassung und Dokumentation der heutigen Tier- und Pflanzenwelt des Saarlandes, beherbergt als weitere wichtige Aufgabe die großen Naturkundlichen Landessammlungen des Saarlandes. Neben der Biologie haben vor allem der Bergbau und die Geologischen Lehr-Institute der Universität Saarbrücken und der Unternehmen des Saar-Kohlebergbaus über Jahrzehnte dafür gesorgt, dass ein einmaliges und unersetzliches Sammlungsmaterial in der Geologie, Mineralogie und Paläontologie zusammengetragen wurde. Nachdem das Museum „Saarberg“ der DSK vor Jahren geschlossen wurde, galt es, den schönsten und spektakulärsten Teil dieser über 200.000 Stücke umfassenden Geologischen Sammlungen wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Gemacht hat das nun das Zentrum für Biodokumentation als Stabsstelle des Landesamts für Umwelt- und Arbeitsschutzes (LUA), gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr des Saarlandes. Besondere Kombinationsmöglichkeiten bestehen am Umweltbildungs-Standort Reden dadurch, dass Lehrer und Wissenschaftler des ZfB im Team „Naturpädagogik“ Sammel- und Forscher-Exkursionen zur nahegelegenen Halde anbieten. Das Gefundene kann und soll dann bei einem Rundgang durch die Landschaften der Erdgeschichte bei Gondwana – Das Praehistorium zeitlich und landschaftlich wieder zum Leben erweckt werden. Die Ausstellung ist zu sehen dienstags bis freitags von 9 bis 17 Uhr. Eintritt: Erwachsene 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre frei.
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So finden Sie unsKontaktZentrum für Biodokumentation
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