Ministerpräsidentin und Staatskanzlei
Sie befinden sich hier:
Beginn Textbereich:
Auftakt der Sommertour des Ministerpräsidenten in Neuweiler, St. Wendel und St. IngbertMinisterpräsident Müller und Sozialministerin Kramp-Karrenbauer in der Tagesförderstätte für Schwerstbehinderte in Neuweiler
Startpunkt der Sommertour war die Tagesförderstätte für Schwerstbehinderte in Sulzbach-Neuweiler. Die Einrichtung der Lebenshilfe Sulzbach-/Fischbachtal betreut derzeit 13 schwerstbehinderte Menschen, deren Leistungsfähigkeit so stark eingeschränkt ist, dass eine Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen nicht möglich ist. In Kleingruppen bietet sie eine familienähnliche Struktur, wie der Leiter der Tagesförderstätte, Markus Albert, und der Geschäftsführer der Lebenshilfe, Günther Fox, den beiden Gästen aus der Landesregierung bei einem Rundgang erklärten. Diese zeigten sich sehr überzeugt: „Hier können sich die Schwerstbehinderten wohlfühlen.“
Anschließend besuchten Ministerpräsident Peter Müller und Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer die Stiftung Hospital in St. Wendel. Stiftungsdirektor Karl Kasper informierte sie über die vielfältigen Dienstleistungen für Kinder, Jugendliche und Senioren, die hier angeboten werden. Beide nutzten außerdem die Gelegenheit, um direkt mit den Menschen in Kontakt zu kommen. So aßen sie gemeinsam mit den Kindern im Kinderhaus zu Mittag und besuchten das Jugendhaus sowie die Senioren-Wohngemeinschaft. Die im Frühjahr 2010 eröffnete Senioren-WG ermöglicht älteren Menschen, ihren Tagesablauf selbständig zu planen, ohne bei Bedarf auf Betreuungsangebote verzichten zu müssen. Dieses neuartige Wohnkonzept soll die Angebotslücke zwischen betreutem Wohnen und dem Pflegeheim schließen. Ministerpräsident Peter Müller: „Hier wird in vorbildlicher Weise die Idee des generationenübergreifenden Zusammenlebens und Miteinanders mit Leben erfüllt.“
Dritte und letzte Station war das Altenzentrum St. Barbara in St. Ingbert. Auch hier suchten Peter Müller und Annegret Kramp-Karrenbauer den direkten Kontakt zu den dort betreuten Menschen, sowohl am Kaffeetisch als auch in der Tagespflege-Gruppe. Als kompetenter Ansprechpartner für alle Fragen zu der Einrichtung stand zudem deren Leiter Joachim Sünnen zur Verfügung. Darüber hinaus fand ein Gespräch mit dem Heimbeirat statt, in dem neben der Heimleitung auch Patienten und Angehörige vertreten sind. Daran nahm auch der Vorsitzende des Diözesan-Caritasverbandes, Domkapitular Karl-Ludwig Hudemer, teil.
Zum Abschluss des ersten Tages der Sommertour erklärte Ministerpräsident Peter Müller: „In den sozialen Einrichtungen in unserem Land wird hervorragende Arbeit geleistet. Das konnten wir auch heute wieder hautnah erleben. Überall haben wir sehr engagierte Leute getroffen, die sich in großartiger Weise für Menschen mit Problemen, Krankheiten oder Behinderungen einsetzen und wichtige Aufgaben im sozialen Bereich übernehmen. Das ist gelebte Nächstenliebe, und dafür gebührt ihnen allen großer Respekt und Anerkennung. “ |



