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Tag der Muttersprache: Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer prüft Unterrichtshinweise für Schulen wie in Bayern - „Mundart ist Teil der regionalen Identität“
Die UNESCO ehrt am heutigen Dienstag die Sprachenvielfalt und hat dazu den Tag der Muttersprache ausgerufen. Er soll Gedenktag zur „Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit“ sein. Muttersprache ist dabei auch im Sinne von Mundart zu verstehen. Dazu sagt Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer: „Die regionalen Wortschätze sind ein Spiegelbild der regionalen Kulturen. Mundart ist der Ausdruck der lokalen oder regionalen Identität schlechthin.“
Deshalb wird die CDU geführte Landesregierung prüfen, ob sie Schulen im Saarland Handreichungen zum Umgang mit der Mundart und Dialekten zur Verfügung stellt. Ähnliche Unterrichtshinweise gibt es bereits zum Beispiel in Bayern. „Natürlich wird das Hochdeutsche die Amtssprache in unseren Schulen bleiben“, sagt Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer, „aber in kanalisierter Form sollen die Kinder Kenntnisse ihrer eigenen Herkunft lernen können. Wir sollten unseren Dialekt an unsere Kinder weitergeben.“
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