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Politik & Verwaltung
 

Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer zu Antrittsbesuch in Lothringen: Die saarländisch-lothringischen Beziehungen als Vorreiter der deutsch-französischen Zusammenarbeit

Pressemitteilung vom 25.01.2012 - 16:45 Uhr
Erstmals in ihrer Funktion als Ministerpräsidentin besuchte heute Annegret Kramp-Karrenbauer die Nachbarregion Lothringen. Dabei absolvierte sie ein umfangreiches Besuchs- und Gesprächsprogramm mit wichtigen Partnern.
Einmal mehr wurde bei dem Antrittsbesuch deutlich, dass die gutnachbarschaftlichen und vertrauensvollen Beziehungen, die das Saarland grenzüberschreitend und als verlässlicher Partner im Gipfel der Großregion pflegt, seinen Niederschlag in zahlreichen Kooperationen findet. „Das Saarland und Lothringen sind Vorreiter der deutsch-französischen Beziehungen auf regionaler Ebene" so die Ministerpräsidentin und amtierende Bevollmächtigte für die kulturelle Zusammenarbeit.

Im Mittelpunkt der Gespräche, die die Ministerpräsidentin in Metz führte, stand die Vertiefung der Kooperationsprojekte im Hochschul- und Forschungsbereich, auf kultureller Ebene sowie die Positionierung als grenzüberschreitende europäische Metropolregion. Mit Blick auf das im Jahr 2013 anstehende Jubiläum des Elysée-Vertrags regte die saarländische Ministerpräsidentin an, dass die beiden Nachbarregionen einen gemeinsamen Beitrag leisten. Mit dem Elysée-Vertrag verankerten die beiden Regierungschefs de Gaulle und Adenauer am 22.1.1963 die deutsch-französische Zusammenarbeit.

Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer führte im Rahmen ihres Besuchs Gespräche mit dem Präfekten der Region Lothringen, Christian Galliard de Lavernée, dem Oberbürgermeister der Stadt Metz Dominique Gros und traf mit Generalrats-Präsidenten der Départements zusammen. Sie besichtigte den Technopole Metz, in dem Einrichtungen der Spitzenforschung und Exzellenzausbildung angesiedelt sind. Bei einer Buchvorstellung über die Stadt Metz sowie einen Szeneführer über die Großregion wurde SaarLorLux als gemeinsamer Lebensraum präsentiert, „den es noch kennen zu lernen, zu verstehen und zu schätzen gelte“, so Frau Kramp-Karrenbauer in Metz.

Abschließend besuchte sie das Centre Pompidou Metz, dem neuen kulturtouristischen Leuchtturm Frankreichs außerhalb von Paris.

Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer: „Ich habe bei unseren lothringischen Nachbarn erneut die enge Verbundenheit erlebt, grenzüberschreitend zu denken und zu handeln. Dies zeichnet die saarländisch-lothringischen Beziehungen und zahlreiche Kooperationsprojekte als etwas Einmaliges aus und ist modellhaft für das Zusammenwachsen Europas."