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Umwelt-Staatssekretär Borger informierte sich über die Arbeit von Rückepferden
Die Pferderücke-Trainer Erich Mußler und Thomas Schöner demonstrierten, wie ausgebildete Pferde die zuvor gefällten Baumstämme vom Ort der Fällung zu einem befahrbaren Weg für den Weitertransport ziehen.
Über die Arbeit und den Einsatz von Rückepferden als naturnahe Waldbau-Methode informierte sich Umwelt-Staatssekretär Klaus Borger am 27. Mai bei einer Holzrücke-Vorführung auf dem Reitgelände „Auf der Höh“ in Saarwellingen. Die Pferderücke-Trainer Erich Mußler und Thomas Schöner demonstrierten, wie ausgebildete Pferde die zuvor gefällten Baumstämme vom Ort der Fällung zu einem befahrbaren Weg für den Weitertransport ziehen.
Borger zeigte sich vor Ort von der Arbeit der Rückepferde und ihrer Trainer begeistert: „Rückepferde brauchen für den Abtransport des Holzes keine großen Rückegassen. Die Pfade, die beim Rücken entstehen, sind geringflächig und haben keinerlei negative Auswirkungen auf das Wald-Ökosystem. Somit passen sie hervorragend in das Konzept einer naturnahen Waldbewirtschaftung.“ Vor langer Zeit war diese Art des Holzrückens Standard. Die Mechanisierung in der Forstwirtschaft hat dazu geführt, dass in vielen Wäldern natürliche Rückeverfahren durch den Einsatz von Holzernte-Maschinen ersetzt wurden. Diese erzwingen das Anlegen von Rückegassen, die in manchen Forsten einen beträchtlichen Flächen-Anteil ausmachen und in denen vor allem auf nicht bzw. gering tragfähigen Böden zum Teil schwere und nachhaltige Schäden entstehen. Insbesondere in Waldgebieten, die eine große Bedeutung für die Naherholung haben, wirkt sich die Wahl der waldbaulichen Technik auch auf den Erholungswert des „Bürgerwaldes“ aus. Naturnahe Waldbau-Techniken sind wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Bewirtschaftung des Waldes. |

