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Staatssekretär Barke gibt den Startschuss für das Industriegebiet Am Zunderbaum in Homburg und Kirkel

Pressemitteilung vom 24.08.2012 - 15:30 Uhr

Jürgen Barke, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, hat am heutigen Freitag gemeinsam mit Klaus Roth, Bürgermeister der Stadt Homburg, und Frank John, Bürgermeister der Gemeinde Kirkel, den Startschuss für das Industriegebiet Am Zunderbaum gegeben.

Von links nach rechts: Frank John (Bürgermeister von Kirkel), Thomas Schuck (SHS Strukturholding Saar), Wirtschaftsstaatssekretär Jürgen Barke, Klaus Roth (Bürgermeister der Stadt Homburg)
Von links nach rechts: Frank John (Bürgermeister von Kirkel), Thomas Schuck (SHS Strukturholding Saar), Wirtschaftsstaatssekretär Jürgen Barke, Klaus Roth (Bürgermeister der Stadt Homburg)

Die Saarland Bau und Boden Projektgesellschaft (SBB) wird das ehemalige Bundeswehrgelände in Kirkel und Homburg zu einer rund 45 Hektar großen Industriefläche umwandeln. Mitte bis Ende 2014 sollen alle Arbeiten für die Erschließung abgeschlossen sein.
"Die Umwandlung des Geländes ist Teil unseres Masterplans Industrieflächen, dessen Schwerpunkt auf großen zusammenhängenden Flächen liegt. Das Industriegebiet wird die Wirtschaft im Saar-Pfalz Kreis weiter beleben und somit für noch mehr Wachstum und Beschäftigung sorgen", sagte Staatssekretär Barke. "Das Industriegebiet Zunderbaum ist ein Stück Zukunft für die gesamte Region."
"Gemeinsam machen wir aus einem ehemaligen Militärdepot die zweitgrößte Industriefläche des Saarlandes", so Thomas Schuck, Geschäftsführer der SHS Strukturholding Saar GmbH und ihrer Tochtergesellschaft, der SBB. "Neben der Neuerschließung sind wir auch für die Betreuung der Ansiedlungen zuständig. Auf diese Weise trägt die SHS dazu bei, dass im Saarland neue Arbeitsplätze entstehen."
Ab 2009 wurde die städtebauliche Rahmenplanung ausgearbeitet. Die SBB hatte die Fläche Ende 2010 von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben erworben. Vorgesehen ist ein durchgehendes Industriegebiet, das einen großzügigen und flexiblen Grundstückszuschnitt ermöglicht. Es richtet sich insbesondere an Betriebe, die einen erhöhten Flächenbedarf haben, flexible bauliche Rahmenbedingungen suchen sowie im Mehrschichtbetrieb arbeiten.
Frank John, Bürgermeister der Gemeinde Kirkel, erklärte: „Die Gemeinde Kirkel hat das Ziel, mit der Entwicklung des Industriegebietes "Am Zunderbaum" die nach wie vor große Nachfrage nach Industrie- und Gewerbeflächen in der Gemeinde zu befriedigen. Damit können wir ansiedlungswilligen Unternehmen wieder für sie maßgeschneiderte Grundstücke zur Verfügung stellen.“
Homburgs Bürgermeister Klaus Roth betonte, dass die Stadt Homburg sich in die gemeinsame Planung der Konversionsfläche eingebracht habe und in unmittelbarer Nachbarschaft weitere Flächen entwickle. "Flächennutzungsplanänderungen und Bebauungspläne, die im Stadtrat jeweils mit großen Mehrheiten verabschiedet wurden, haben die erforderliche Rechtssicherheit geschaffen. Nun geht es vor allem um eine intelligente Erschließung, eine kluge Verkehrsanbindung, eine erfolgreiche Vermarktung der Flächen sowie die Ansiedlung passender Unternehmen. Ich bin zuversichtlich, dass die beteiligten Partner zu Ergebnissen kommen werden, die für Kirkel und Homburg, für den Saarpfalz-Kreis und für die gesamte Region positive Auswirkungen haben werden, indem Arbeitsplätze und Wertschöpfungsketten geschaffen werden, von denen wir alle profitieren."
Bestehende Mietverträge sind ausgelaufen. Mit sieben ehemaligen Mietern wurden Nutzungsvereinbarungen geschlossen und Grundstückskaufverhandlungen geführt. Für die gesamte Fläche haben sich bereits Interessenten gemeldet. Abriss- und Erschließungsarbeiten werden bereits ansässige Betriebe nicht stark beeinträchtigen.
Zurzeit ist geplant, die Abbrucharbeiten im Frühjahr 2013 abzuschließen, um das Gebiet dann neu zu erschließen. Die Planungen für die Erschließung laufen. Diese umfassen unter anderem den Neubau von Regen- und Schmutzwasserkanälen sowie die Ergänzung der gesamten Versorgungsinfrastruktur. Hierzu gehören Strom, Gas, Wasser und Telekommunikation. Je nach Fortgang der Neuerschließung und Art der neu anzusiedelnden Betriebe können die ersten neuen Betriebsgebäude ab Ende 2013 errichtet werden. Die Baumaßnahmen können parallel zur Erschließung starten.
Die Gesamtkosten für die Umwandlung der Fläche betragen insgesamt rund 21,83 Millionen Euro. Davon trägt das Land einen Anteil von rund 2,78 Millionen, die SBB investiert rund 3,97 Millionen und die EU schießt 6,28 Millionen Euro zu. Die restlichen 8,6 Millionen Euro werden über Einnahmen durch Grundstücksverkäufe finanziert.

Ansprechpartner

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
Wolfgang Kerkhoff
Pressesprecher und stellvertretender Regierungssprecher
E-Mail-Kontakt
Telefon
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(0171) 3366 492 (mobil)
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