Saarland.de - Startseite
   Benutzerhinweise    Inhalt    Suche
Medien-Newsroom
 

40 Hektar neue Industrieflächen am Zunderbaum

Wirtschaftsministerium fördert Flächenumwandlung mit rund 1 Mio Euro

Pressemitteilung vom 30.11.2011 - 16:30 Uhr

Am „Zunderbaum“ in Kirkel/Homburg werden die ehemaligen Bundeswehrflächen im Rahmen des „Masterplans Industrieflächen“ für Unternehmensansiedlungen nutzbar gemacht.

Hierzu hat Wirtschaftminister Dr. Christoph Hartmann der SBB Saarland Bau und Bodenprojektgesellschaft mbH eine erste Zuwendung in Höhe von 1.046.516 Euro bewilligt.
Die SBB hat die Flächen von insgesamt 55 Hektar am 15.11.2010 von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) des ehemaligen Bundeswehrdepots „Zunderbaum“ in Kirkel/Homburg erworben. Nach Abschluss der Erschließungsarbeiten werden 40 Hektar neue Industrieflächen zur Verfügung stehen.
Hartmann: „.Die Maßnahme trägt dazu bei, dass Brachflächen wieder einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden. Am Zunderbaum sollen vor allem große zusammenhängende Grundstücke für industrielle Ansiedlungen entstehen.
Der Wirtschaftsstandort Saarland wird dadurch weiter gestärkt.“
Die Flächen sind noch bebaut und größtenteils vermietet. Nach Entmietung zum 31.12.2011 soll unmittelbar mit der Freimachung des Geländes begonnen werden. Die bestehenden Gebäude müssen abgebrochen und Altlasten beseitigt werden. Außerdem müssen die Ver- und Entsorgungsinfrastruktur sowie die Verkehrserschließung angepasst und ergänzt beziehungsweise erneuert werden. Soweit erforderlich soll die Fläche terrassiert werden. Für das Gelände liegt eine städtebauliche Rahmenplanung vor. Die Bebauungspläne sowohl für den Kirkeler als auch den Homburger Teil sind im Verfahren und sollen noch 2011/2012 Rechtskraft erlangen. Der Bauzeitenplan für das Gelände sieht vor, dass bereits Anfang 2013 erste Industriegrundstücke für Ansiedlungen bereitstehen sollen. Mit dem Abschluss der Erschließungsarbeiten ist im Jahre 2016/2017 zu rechnen.
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 24,4 Millionen Euro (einschl. Grunderwerb). An diesen Kosten beteiligen sich EU und Land mit 70 Prozent des förderfähigen Defizits der Maßnahme. Die Mittel stammen aus dem Operationellen Programm EFRE-Saarland „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ 2007 – 2013.

Ansprechpartner

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
Wolfgang Kerkhoff
Pressesprecher und stellvertretender Regierungssprecher
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-1690
(0171) 3366 492 (mobil)
Telefax
(0681) 501-1595