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Medien-Newsroom
 

Europaminister Stephan Toscani: Die Umsetzung der europäischen Entsenderichtlinie in Frankreich belastet die dynamische Entwicklung in der deutsch-französischen Grenzregion.

Pressemitteilung vom 18.04.2017 - 11:20 Uhr

„Für saarländische Unternehmer darf der Marktzugang in Frankreich nicht schwieriger gestaltet werden als für französische Unternehmen in Deutschland Besonders hohe administrative, bürokratische und sprachliche  Hürden, wie bei der Umsetzung der Entsenderichtlinie in Frankreich belasten die dynamische Zusammenarbeit in der Grenzregion. Die saarländische Landesregierung setzt sich auf allen Ebenen aktiv für eine tragfähige, auf die Bedürfnisse in unserem Grenzraum angepasste Lösung ein“, so Europaminister Stephan Toscani am Donnerstag (13.04.2017).

Der grenzüberschreitende Marktzugang innerhalb des europäischen Binnenmarkts ist entscheidend für die enge Kooperation zwischen deutschen und französischen Unternehmen und für die Erbringung von Dienstleistungen in einem gemeinsamen Wirtschaftsraum über die Grenze hinweg.

Europaminister Stephan Toscani: „Gerade in den Grenzräumen muss sich zeigen, dass der europäische Binnenmarkt funktioniert. Im Einklang mit einem ausbalancierten Schutz gegen Sozialdumping werben wir für eine grenzraumverträgliche Lösung in Paris. Erste Gespräche mit unseren französischen Partnern wurden im Februar in den Räumen des Pariser Büros des Saarlandes geführt.“

In einem Brief vom 20.02.2017 an Bundesarbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles warb die saarländische Landesregierung für die Unterstützung des Bundes in den Fragen der neuen Marktzugangshemmnisse nach Frankreich.

Die Entsenderichtlinie war ebenfalls Thema bei der Zusammenkunft von Europaminister Stephan Toscani mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (Rheinland-Pfalz), Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Baden-Württemberg) und den beiden Beauftragten für die deutsch-französische Zusammenarbeit, Staatsminister Michael Roth und Staatssekretär Harlem Désir, sowie der Region Grand Est am Rande der Hambacher Konferenz am vergangenen Donnerstag (06.04.2017).

 

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