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Land unterstützt Ideenwerkstatt zur Standortentwicklung der Grube Velsen – Minister Jost überreicht Förderbescheid

Pressemitteilung vom 18.07.2014 - 08:21 Uhr

Ein vom Land und dem RAG-Konzern 2013 in Auftrag gegebenes Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass die Standorte Velsen, Luisenthal, Camphausen und Izenplitz von besonderer Bedeutung für das Bergbau-Erbe im Saarland sind und diese Gruben-Denkmäler als Erinnerungsorte erhalten bleiben sollen. Doch wie könnten diese Orte in der Zukunft aussehen? Welche Möglichkeiten einer touristischen Inwertsetzung sind denkbar? Alles Fragen, die mit Hilfe einer Ideenwerkstatt für die ehemalige Grube Velsen beantwortet werden sollen. Umweltministerium und EU übernehmen 85% der anfallenden Projektkosten, rund 18.000 Euro.

„Maschinenhäuser, Waschkauen, Zechenhaus und Kaffeeküche sind Teil des kulturellen Erbes unseres Landes, das wir bewahren wollen. Mit Blick auf eine künftige Vermarktungsstrategie für die Grube Velsen müssen wir zunächst Vorschläge sammeln für eine Nutzung der bestehenden Anlagen. Das Projekt Ideenwerkstatt soll die Grundlagen für eine erfolgreiche Standortentwicklung liefern“, so Umweltminister Reinhold Jost bei der Übergabe des Förderbescheides an den Direktor des Regionalverbandes Saarbrücken, Peter Gillo, in der Kaffeeküche in Velsen.  

Neben dem Regionalverband Saarbrücken sind die Mittelstadt Völklingen, die Gemeinde Großrosseln sowie die RAG Montan Immobilien GmbH, die AVA Vel­sen GmbH, der Verein Erlebnisbergwerk Velsen, die Vereinigung der Berg- und Hüttenleute Warndt e.V. und das Landesdenkmalamt als Projektpartner an dem Vorhaben beteiligt.

Die unmittelbar im deutsch-französischen Grenzgebiet gelegene ehemalige Tages­anlage Velsen zeichnet sich durch die Nähe zum Warndt als grenzüberschreiten­dem Kohleabbaugebiet und zur Region Lothringen aus.  Zwar sind große Teile der Tagesanlage inzwischen verschwunden, die verbliebenen Objekte mit der För­dermaschine von Schacht II als Herzstück stellen trotzdem ein hochkarätiges En­semble dar. Von besonderer Denkmalqualität sind dabei die bei­den Förderma­schinenhäuser aus dem Jahr 1908 und 1914 sowie das bereits pri­vatisierte Ze­chenhaus von 1909.

Ansprechpartner

Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Sabine Schorr
Pressesprecherin
Keplerstraße 18
66117 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-4710
Telefax
(0681) 501-4522