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Wanderaustellung zur Stasi-Vergangenheit

27.05.2010 - "Feind ist, wer anders denkt" ist der Name eine Wanderausstellung der Bundesbehörde für die Stasi-Unterlagen, die bis 18. Juni im Saarland Station macht. Sie informiert über die Funktion des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in der SED-Diktatur und zeigt seine Struktur, Tätigkeit und Wirkungsweise auf. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Schicksal der Menschen, die in das Visier der Staatssicherheit geraten sind.
Die Ausstellung wandert seit Oktober 2008 durch die Bundesländer. Am 26. Mai dieses Jahres wurde sie im Beisein der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, in der Gebläsehalle des Weltkulturerbes Völklinger Hütte eröffnet. Die Ausstellung gliedert sich in drei Bereiche: Im Bereich der Täter wird in neun Themenkreisen die Geschichte des MfS aufgezeigt. Im Bereich der Betroffenen werden am Beispiel von 13 Biografien die Auswirkungen der menschenrechtsverachtenden Tätigkeit der SED-Geheimpolizei konkretisiert. Eine Zeitleiste skizziert zudem anhand ausgewählter Daten der deutsch-deutschen und internationalen Politik den zeitgeschichtlichen Rahmen.

Kontakt

Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur
66302 Völklingen
E-Mail-Kontakt
Telefon
(06898) 9100-00
Telefax
(06898) 9100-111

Hinweise zur Ausstellung

Hinweise zur Ausstellung
Die Ausstellung ist bis zum 18. Juni 2010 täglich von 10 bis 19 Uhr für alle Bürgerinnen und Bürger geöffnet. Der Eintritt ist frei. Interessierten Schulklassen stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundesbehörde für die Stasi-Unterlagen für Gespräche und Führungen durch die Ausstellung zur Verfügung.