Sie befinden sich hier:
Beginn Textbereich:
Gesundheit durch Bewegung
Wanderer auf dem "Saar Rundwanderweg bei Oberkirchen"
Bewegung und die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff sind wichtig. Der Körper verbrennt bei körperlicher Anstrengung zusätzlich zum Grundbedarf mehr Energie. Deshalb wird der Kreislauf angekurbelt und das Herz pumpt mehr Blut durch das Blutsystem - der Stoffwechsel „läuft“ auch nach Stunden noch auf einem höheren Niveau. Außerdem wird die Muskulatur gestärkt und die Anfälligkeit für Infektionen sinkt.
Sport ist nicht nur für den Körper gut - auch die Psyche profitiert von Bewegung und Aktivität. Wer sich regelmäßig körperlich betätigt ist belastbarer und gesünder. Noch mehr Spaß macht Sport mit Gleichgesinnten in der Gruppe oder im Verein. Die Lust am Laufen
Für Sportmuffel sieht es nach Tortur aus, wenn Jogger ihre Runden drehen. Doch wer sich aufrafft und regelmäßig trainiert, merkt bald, dass Laufen gut tut.
„Sie sollten mehr Sport treiben!“ So mancher beginnt seinen Arzt zu hassen, wenn der mit diesem Rat kommt. Aber höchstwahrscheinlich hat der Mediziner Recht. Die Deutschen sind in sportlicher Hinsicht nämlich ziemlich träge. Eine einfache Möglichkeit, die nötigen Bewegungseinheiten zu bekommen, ist das Joggen. Laufen ist ohne großen Aufwand zu jeder Zeit an fast jedem Ort möglich. Trotz der Einfachheit dieses Sports gibt es – insbesondere für Neueinsteiger – einige Dinge zu beachten. Wichtig ist zunächst einmal, dass sich bisherige Bewegungsmuffel nur langsam und vorsichtig auf die Strecke begeben. Experten machen Mut: Ausdauer kann jeder lernen, dazu benötigt man kein Talent. Wer älter als 35 Jahre ist, sollte sich vom Arzt untersuchen lassen, bevor er mit dem Joggen beginnt oder wieder einsteigt. Gelenkfehlstellungen und andere Vorerkrankungen können auch gegen den Laufsport sprechen. Der Arzt wird prüfen, ob etwas gegen ihr Fitness-Training spricht. Als Diabetiker sollten Sie Ihren Sportplan mit Ihrem Diabetesteam besprechen. Ideal ist es, jeden zweiten Tag etwa eine halbe Stunde zu trainieren, am besten immer zur gleichen Tageszeit. Ob Sie lieber morgens, mittags oder abends laufen, bleibt Ihnen überlassen. Beginnen Sie mit einem Aufbauprogramm, und steigern Sie die Belastung allmählich. Essen Sie zwei bis drei Stunden vor dem Training höchstens Kleinigkeiten und auf gar keinen Fall schwere Speisen. Sodbrennen könnte die Folge sein. Zudem schickt der Organismus nach dem Essen einen großen Teil des Blutes für die Verdauung in den Magen-Darm-Trakt. Das fehlt dann für die Versorgung der Muskeln. Wichtig für zwischendurch und nach dem Training: Flüssigkeitsverlust unbedingt ausgleichen. Geeignet sind stille Mineralwässer und Fruchtsaftschorlen. |


