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Landwirtschaft und ländlicher Raum
 

Schulobstprogramm der EU    Seite vorlesen lassen

 

Obst und Gemüselieferant gesucht

Auch im Schuljahr 2016/2017 beteiligt sich das Saarland am EU-Schulobst- und –gemüseprogramm. Zur Belieferung der teilnehmenden Einrichtungen wird daher ein Fruchtlieferant durch europaweite Ausschreibung ermittelt.
Sollten auch Sie sich für die Belieferung der Einrichtungen interessieren, können Sie hier den Ausschreibungstext einsehen.

  • Ausschreibungstext (PDF 0,12 MB)

33 000 Kinder im Saarland profitieren vom Schulobstprogramm

Staatssekretär Roland Krämer beim Lernfest 2015 im Deutsch-Französischen Garten

Das Schulobstprogramm ist beliebt wie nie: Ab dem 14. September erhalten rund 33 000 saarländische Kinder in 359 Einrichtungen wieder frisches Obst und Gemüse. In den Genuss der kostenlosen Lieferungen kommen Grund- und Förderschulen, Kindertagesstätten und 5. und 6. Klassen von weiterführenden Schulen. Auf dem Lernfest im Deutsch-Französischen Garten hat das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz das beliebte Programm mit Kreuzwort-Rätsel und Obst- und Gemüse-Blindverkostung präsentiert.
 
Umweltminister Reinhold Jost: „Es freut mich, dass so viele Schulen und Kindertagesstätten  die Ernährungsbildung als wichtigen Teil ihres pädagogischen Auftrags begreifen und daher die Mühe auf sich nehmen, frisches Obst und Gemüse in ihrer Einrichtung zuzubereiten und an die Kinder zu verteilen. Das Schulobst- und -gemüseprogramm trägt europaweit dazu bei, dass Kinder gesundheitsfördernde Essgewohnheiten erlernen und diese auch langfristig beibehalten.“
 
Bildungsminister Ulrich Commerçon betont: „Das Schulobstprogramm hat sich im Saarland zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt und ist eine ideale Ergänzung zur Ernährungs- und Verbraucherbildung, die in den Lehrplänen und im Schulalltag einen breiten Niederschlag findet. Von der Grundschule bis zu den weiterführenden Schulen werden die unterschiedlichen Aspekte des Themas sowohl im Unterricht wie auch in der Fortbildung unserer Lehrkräfte behandelt.
 
Durch den höheren Anteil an EU-Finanzmitteln war es 2014 möglich, das Schulobst- und -gemüseprogramm von Grund- und Förderschulen auch auf viele Kindertagesstätten sowie die Unterstufen weiterführender Schulen auszuweiten. Die Nachfrage ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr nehmen in diesem Schuljahr 92 Einrichtungen mit rund 7000 Kindern mehr daran teil. Insgesamt 850.000 € stellt das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz für die Kinder bereit.


Es gibt wieder Schulobst im Saarland – Erstmals auch Kitas und weiterführende Schulen dabei

Das Schulobstprogramm ist beliebt wie nie: Ab 15. September erhalten viele saarländische Kinder wieder frisches Obst und Gemüse. Neu ist, dass diesmal nicht nur Grund- und Förderschulen, sondern auch viele Kindertagesstätten und auch 5. und 6. Klassen der weiterführenden Schulen am Programm teilnehmen können.
 
Umwelt- und Verbraucherschutzminister Reinhold Jost: „Es freut mich, dass so viele Schulen und Kindertagesstätten die Ernährungsbildung als wichtigen Teil ihres pädagogischen Auftrags begreifen und daher die Mühe auf sich nehmen, frisches Obst und Gemüse in ihrer Einrichtung zuzubereiten und an die Kinder zu verteilen. Das Schulobst- und -gemüseprogramm trägt europaweit dazu bei, dass Kinder gesundheitsfördernde Essgewohnheiten erlernen und diese auch langfristig beibehalten.“
 
Bildungsminister Ulrich Commerçon betont: „Das Schulobstprogramm hat sich im Saarland zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt und ist eine ideale Ergänzung zur Ernährungs- und Verbraucherbildung, die in den Lehrplänen und im Schulalltag einen breiten Niederschlag findet. Von der Grundschule bis zu den weiterführenden Schulen werden die unterschiedlichen Aspekte des Themas sowohl im Unterricht wie auch in der Fortbildung unserer Lehrkräfte behandelt.“
 
Durch den gestiegenen Anteil an EU-Finanzmitteln war es in diesem Jahr möglich, das Schulobstprogramm von Grund- und Förderschulen auch auf viele Kindertagesstätten sowie die Unterstufen weiterführender Schulen auszuweiten. Die Nachfrage ist enorm: In diesem Schuljahr nehmen 182 Schulen und 85 Kindertagesstätten mit insgesamt gut 26.000 Kindern daran teil. Das sind rund 10.000 Kinder mehr als im letzten Jahr. Insgesamt 850.000 € stellt das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz für die Kinder bereit.


Warum Schulobst?

Sinn dieses Programms ist, Kinder im Grundschulalter durch regelmäßige Versorgung mit frischem Obst und Gemüse zu einer langfristigen Änderung in ihrem Verzehrsverhalten zu erziehen. Kurzfristige Effekte sind durch die kontinuierliche Vitaminversorgung zu erwarten. Langfristig und damit auch nachhaltig sollte sich die Änderung des Verzehrsverhaltens auf die Gesundheitskosten positiv auswirken. Weiterhin sollen die Kinder den Umgang und die Zubereitung mit Lebensmitteln erlernen und auch die verschiedenen Obst- und Gemüsesorten sowohl in ihrem Geschmack als auch Aussehen kennen lernen.


Wer kann am EU-Schulobstprogramm teilnehmen?

Das saarländische Schulobstprogramm richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler in den saarländischen Grund-, Förder- und Waldorfschulen. Damit könnten ca. 34.000 Schülerinnen und Schüler in 204 saarländischen Schulen in den Genuss von Obst und Gemüse kommen. Die Möglichkeit zur Teilnahme wird allen oben erwähnten Schulformen eröffnet und ist freiwillig.


Wie funktioniert das Programm ?

Die Belieferung aller Schulen erfolgt durch einen Lieferanten – klassenweise kommissioniert - mit frischem Obst und Gemüse. Vorwiegend soll saisonale und regionale Ware geliefert werden, soweit vorhanden.  Zwanzig Prozent der gelieferten Früchte stammen aus ökologischem Anbau. Das Obst und Gemüse soll im Klassenverband gemeinsam zubereitet (d.h. waschen, schälen, schneiden) und verzehrt werden. Die dafür notwendigen Materialien (Messer, Schüsseln usw.) sollten von der jeweiligen Schule zur Verfügung gestellt werden. (kann aber auch in Abstimmung mit den Eltern von den Schülern mitgebracht werden).

Die teilnehmenden Schulen müssen aus Gründen der Nachhaltigkeit pädagogische Begleitmaßnahmen („flankierende Maßnahmen“) rund um das Thema „gesundheitsförderliche Ernährung“ durchführen.


Erdbeerchen

Kontakt

Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Referat B/1
Mike Herber
Agrarpolitik, Prüfdienst ELER/EGFL, Ernährungsbildung
Keplerstraße 18
66117 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-4317
Telefax
(0681) 501-4137

Allgemeine Informationen

Schulobstprogramm - Hintergrund