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Die saarländische Landesvertretung in Berlin
Der Fall der Mauer 1989 und die daraus resultierende Wiedervereinigung Deutschlands im Jahre 1990 führten dazu, dass Berlin seine alte Funktion als Hauptstadt Deutschlands neu zugewiesen bekam. Vor diesem Hintergrund entschied der Deutsche Bundestag, dass die Verfassungsorgane Bundestag, Bundesrat und Bundeseregierung von Bonn nach Berlin umziehen sollten. So ist etwa das Reichstagsgebäude seit 1999 Sitz des Deutschen Bundestages. Alle wichtigen Entscheidungen werden seitdem in Berlin getroffen. Daraus ergab sich, dass auch die Vertretungen der Länder vom Rhein an die Spree zogen.
Die im September 1999 gewählte saarländische Landesregierung unter Ministerpräsident Peter Müller stellte noch im Herbst dieses Jahres die Weichen für den baldigen Umzug der Landesvertretung. Schon im Januar 2000 wurde die Arbeit in angemieteten Büroräumen in der Berliner Friedrichstrasse aufgenommen. Dadurch konnte das Saarland frühzeitig im politischen Leben der Bundeshauptstadt präsent sein und seine Interessen gegenüber Bundesregierung, Bundestag und den zahlreichen bereits in Berlin vertretenen Verbänden wahrnehmen. Das Gebäude der ehemaligen Vertretung des Saarlandes in Bonn wurde im Jahr 2000 verkauft. |
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