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Energie
 

Förderprogramm "Klima Plus Saar" wird ausgeweitet

Stromerzeugung auf dem eigenen Dach ist eine Möglichkeit. Aber auch wer in seinem Ein- oder Zweifamilienhaus mit Solarkollektoren die Warmwasserversorgung modernisiert, kann gefördert werden.
Stromerzeugung auf dem eigenen Dach ist eine Möglichkeit. Aber auch wer in seinem Ein- oder Zweifamilienhaus mit Solarkollektoren die Warmwasserversorgung modernisiert, kann gefördert werden.
Energieeffizienz muss ein zentraler Bestandteil der Energiepolitik werden. Das sagte Wirtschaftsminister Heiko Maas bei der Präsentation neuer Förderrichtlinien. Durch den Einsatz neuer Technologien und eine bewusste Energienutzung könnten 20 Prozent des heutigen Energiebedarfs zusätzlich eingespart werden. Der Minister setzte das Programm „Klima Plus Saar“ mit neuen Förderbedingungen in Kraft. Das Land unterstützt finanziell sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor Projekte und Innovationen zur Energieeinsparung sowie zur Nutzung Erneuerbarer Energien. Die bisherigen Förderbereiche wurden vereinfacht und teilweise erweitert, fünf neue Fördermöglichkeiten kommen dazu:
  • Ersatz von Nachtstromspeicheröfen durch effiziente Zentralheizungssysteme (200 Euro je ordnungsgemäß entsorgtes Altgerät).
  • Fachgerechter Ersatz von Öl- oder Kohle-Einzelöfen durch effiziente Zentralheizungssysteme (300 Euro pro Gerät).
  • Kleine Blockheizkraftwerke, die Wärme und Strom gleichzeitig produzieren, bis 20 Kilowatt elektrischer Leistung in Nichtfernwärmegebieten (mindestens 3.000 Euro je Gerät) – [Der Zuschuss erfolgt in Ergänzung einer Bundesförderung und ist an eine sachgerechte Einbindung in die vorhandene Heizungsversorgung gebunden.]
  • Warmwasserbereitung mit Solarkollektoren von mindestens 5 m² für Ein- und Zweifamilienhäusern sowie 8 m² für Mehrfamiliengebäude (500 bzw. 800 Euro).
  • Anbau von Weiden, Pappeln, Birken, Erlen und Esche zur Energiepflanzennutzung in Kurzumtriebsflächen (1.000 Euro je Hektar, maximal 7,5 ha). - [Erstmals in einem Bundesland versuchsweise gefördert!]

Den höchsten Zuspruch verzeichnete bisher das Wärmedämmprogramm. Hier werden zukünftig auch vorhandene Dämmungen anerkannt, wenn der gesamte U-Wert der Außenwand die bisher bereits geforderten Werte überschreitet. Neu ist auch die zusätzliche Förderung ökologischer Baustoffe mit einer weiteren Erhöhung des Grundfördersatzes um 50 Prozent.
Weitere häufig nachgefragte Fördermöglichkeiten sind die Optimierung bestehender Heizungsanlagen über einen hydraulischen Abgleich mit 500 bis 1.000 Euro sowie die Photovoltaik-Förderung für pädagogische Einrichtungen mit max. 10.000 Euro. Kommunen profitieren von Entwicklungskonzepten über effiziente Straßenbeleuchtung sowie Nahwärmeleitungen und Wärmedämmmaßnahmen. Aus Industrie und Gewerbe können nunmehr auch größere Unternehmen Förderungen in Anspruch nehmen. Sie profitieren etwa vom Einsatz neuer effizienter Motoren oder Nahwärmeleitungen aus industrieller Abwärme.

Hotline der Energieberatung Saar

Energieberatung rund um Klima Plus Saar, Energiesparen und Energieeffizienz
Servicezeiten: 9 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr, sonst Anrufbeantworter.
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-2030
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
Referat D/1 - Klimaschutz, Energiepolitik, Erneuerbare Energien
Franz-Josef-Röder-Straße 17
66119 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt

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