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Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft
 

Automobilwirtschaft: optimistisch ins neue Jahr

22.01.2010
Die Automobilwirtschaft leistet im Saarland einen erheblichen Beitrag zu Wachstum und Beschäftigung. Foto: Fahrzeugmontage bei Ford in Saarlouis.
Die Automobilwirtschaft leistet im Saarland einen erheblichen Beitrag zu Wachstum und Beschäftigung. Foto: Fahrzeugmontage bei Ford in Saarlouis.
Die meisten saarländischen Automobilunternehmen erwarten im Jahr 2010 bessere Umsatzzahlen oder zumindest keine weitere Verschlechterung. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Netzwerks automotive.saarland. Über 50 Fahrzeugbaufirmen mit nahezu 33.000 Beschäftigten haben sich an der Erhebung beteiligt. „Ich freue mich, dass die Branche das neue Jahr zuversichtlich angeht. Die Automobilbranche ist eine Schlüsselindustrie an der Saar. Das Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft wird diese Branche weiter unterstützen“, so Minister Dr. Christoph Hartmann. Das Automotive-Cluster geht auf eine Initiative des Ministeriums für Wirtschaft und Wissenschaft zurück.

Die Erwartungen für 2010 können allerdings den Umsatzrückgang im vergangenen Jahr nicht ausgleichen. 2009 hatten drei Viertel der Unternehmen einen Rückgang des Jahresumsatzes von mindestens 20 Prozent – jedes fünfte Unternehmen gar über 40 Prozent – zu verkraften. Auch in diesem Jahr werden zwei Drittel aller befragten Unternehmen Kurzarbeit beantragen. Trotzdem wollen 90 Prozent der Unternehmen ihr Personal erhalten. Vereinzelt soll die Beschäftigtenzahl sogar wieder erhöht werden. Hartmann: „Das zeigt, dass die Betriebe mit ihren Mitarbeitern für die Zukunft planen. Die Personalverantwortlichen wissen, dass nach der Krise Fachkräfte rar gesät sein werden.“ Darüber hinaus sieht nur jedes sechste Unternehmen Probleme bei der Geldbeschaffung zur Überbrückung oder Investition.

Die abschließende Frage nach den Auswirkungen der Umwelt- bzw. Abwrackprämie auf den Umsatz ihres Unternehmens beantworteten zwei Drittel der Firmen als wirkungslos bis hin zu einem negativen Einfluss auf die Marktwirtschaft. Folglich sprechen sich auch nur knapp ein Drittel der Unternehmer für die Erweiterung der Subvention auf den gewerblichen Bereich aus.

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