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Hochschulen im SaarlandUniversität des SaarlandesDie am 9. April 1948 gegründete Universität des Saarlandes stellt mit ihren 8 Fakultäten und den beiden Standorten, dem Campus Saarbrücken und der Medizinischen Fakultät in Homburg, die einzige Universität und zugleich die größte Hochschule im Saarland dar. Mit einem breiten Fächerspektrum und zumeist mehreren Abschlussmöglichkeiten (Diplom, Magister, Staatsexamen, Bachelor und Master) verfügt sie über die Fächerbreite einer klassischen Universität. Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW)Die Hochschule für Technik und Wirtschaft ist die staatliche Fachhochschule des Saarlandes. In den Studiengängen wird praxisnah und anwendungsorientiert das für eine zukunftsfähige akademische Ausbildung notwendige theoretisch fundierte Wissen vermittelt. Neben der obligatorischen praktischen Studienphase ermöglicht dies den Studierenden wertvolle Einblicke in die Arbeitswelt und Kontakte zu Unternehmen. Das Studienangebot ist vollständig auf das Bachelor- und Mastersystem umgestellt. Zusätzlich zum Fachwissen vermittelte Soft Skills und Fremdsprachenkenntnisse runden das Profil ab.
Hochschule für Musik Saar (HfM)Hochschule für Musik wurde 1947 nach dem Vorbild des berühmten Pariser Conservatoire de musique gegründet. Die Saarbrücker Musikhochschule ist die einzige musikalische Hochschulausbildungsstätte im weiten Umkreis des Saar-Lor-Lux-Raumes. Sie erfüllt den Auftrag, musikalische Spitzenbegabungen zu entwickeln sowie die musikalische Kultur im Land und über dessen Grenzen hinweg zu fördern. Dieser Auftrag verpflichtet zur Ausbildung für ausschließlich künstlerische Tätigkeitsfelder, für musikpädagogische Berufe sowie für die Bereiche der säkularen und kirchlichen Musikpflege.
Hochschule der Bildenden Künste Saar (HBK)Die 1989 gegründete Hochschule für Bildende Künste zählt zu den jüngsten Kunsthochschulen in Europa. Ihr Bildungskonzept ist projektorientiert; es beruht auf dem Prinzip des Zusammenführens unterschiedlicher Disziplinen und Kompetenzen. Neben der Vernetzung des Studienangebotes mit wissenschaftlichen und kulturellen Einrichtungen sieht die HBK in der Auseinandersetzung mit konkreten Aufgabenstellungen seitens öffentlicher und privater Unternehmen einen weiteren Schwerpunkt in der Heranführung der Studierenden an aktuelle und zukünftige gesellschaftliche Entwicklungen. Deutsch-Französische Hochschule (DFH)Die Deutsch-Französische Hochschule mit Verwaltungssitz in Saarbrücken ist eine völkerrechtliche Einrichtung mit eigener Rechtspersönlichkeit auf Grundlage des deutsch-französischen Regierungsabkommens, das beim deutsch-französischen Gipfeltreffen in Weimar am 19. September 1997 abgeschlossen wurde. Als ein Verbund deutscher und französischer Mitgliedshochschulen unterhält die DFH keinen eigenen Lehr- und Forschungsbetrieb. Vielmehr werden an insgesamt 100 Partneruniversitäten über 100 integrierte Studiengänge angeboten.
Die DFH fördert die Beziehungen und den Austausch zwischen deutschen und französischen Hochschulen, in Form von binationalen Studiengängen, Doktoranden- und Forschungsprogrammen. Die binationalen Studiengänge führen zu einem doppelten Abschluss. Die Studienleistungen werden dabei auf der Grundlage eines gemeinsamen Studienplanes gleichwertig auf beide Partnerhochschulen verteilt. Der Aufenthalt an der Partnerhochschule soll in der Regel mindestens drei Semester dauern. Für Doktoranden gewährt die DFH Mobililtätsbeihilfen, wenn sie an einer geförderten Kooperation zwischen ecoles doctorales und Graduiertenkollegs teilnehmen. Darüber hinaus bietet die DFH Graduierten- und Forschungsförderung durch Ateliers, thematische Sommerschulen und Sommeruniversitäten an. Fachhochschule für VerwaltungAn der Fachhochschule für Verwaltung, einer internen Ausbildungseinrichtung des Saarlandes, studieren Beamtenanwärter des gehobenen Dienstes der allgemeinen Verwaltung und des Polizeivollzugsdienstes. Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums ist die Begründung eines Ausbildungsverhältnisses (Einstellung als Inspektoranwärter beziehungseise Kommissaranwärter) beim Saarland, beim Stadtverband Saarbrücken, bei einem saarländischen Landkreis oder einer saarländischen Kommune. Zielsetzung der Ausbildung ist es, den Studierenden vertiefte wissenschaftliche Kenntnisse und Methoden, gleichzeitig aber auch berufspraktische Fähigkeiten zu vermitteln, die sie zur Erfüllung ihrer beruflichen Aufgaben benötigen. Die Ausbildung schließt in der allgemeinen Verwaltung mit der Laufbahnprüfung für den gehobenen Dienst und bei der Polizei mit der Kommissarprüfung ab. Die Absolventen erhalten den Hochschulgrad "Diplom-Verwaltungswirt".
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbHDie Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH ist die erste private Hochschule im Saarland. Sie ging im Jahr 2008 aus der BSA - Private Berufsakademie hervor. In der neuen Hochschule kann neben den bisher vorhandenen Bachelor-Studiengängen mit rund 1.600 Studierenden nun auch der Studiengang „Master in Gesundheitsmanagement" belegt werden. Beim Konzept der dualen Fernhochschule handelt es sich um einen neuen Weg zur Ergänzung des staatlichen Studienangebotes.
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