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Forschung und Technologie
 

Automobilindustrie für die Zukunft stärken

Das Saarland ist ein Automobilland. 42.000 Beschäftigte arbeiten in 120 Unternehmen der Branche. Das sind 40 Prozent aller Industrie-Arbeitsplätze.
Das Saarland ist ein Automobilland. 42.000 Beschäftigte arbeiten in 120 Unternehmen der Branche. Das sind 40 Prozent aller Industrie-Arbeitsplätze.
Das Saarland hat auf dem Gebiet der Automobilwirtschaft eine ausgeprägte Standortkompetenz. Nach einer Studie des IW Köln ist das Saarland heute das drittgrößte Automobil-Zuliefererzentrum Deutschlands. Insgesamt hängen an der Saar heute mehr als 42.000 Beschäftigungsverhältnisse in 60 Unternehmen direkt oder indirekt vom Auto ab. Damit stellt der Automobilsektor 40 Prozent aller industriellen Arbeitsplätze im Saarland.

Mit Unterstützung des Landes haben sich die Automobilindustrie und ihre Zulieferer zu einem Cluster zusammengeschlossen – zum Netzwerk automotive.saarland. Dieses versteht sich als Dachmarke, die alle Aktivitäten rund um das Automobil im Saarland bündelt, optimiert und offensiv nach außen trägt. Es fungiert als zentrale Kommunikations-Plattform und unabhängiger Impulsgeber. Cluster-Partner sind im wesentlichen Hersteller, Systemlieferanten oder Teilezulieferer. Neben der Fahrzeugindustrie werden aber auch Unternehmen der Maschinen- und Stahlbauindustrie, der Gießereiindustrie, der Kunststoff- und Metallverarbeitung, Elektrotechnik- und Mechatronik-Unternehmen oder Betriebe im Bereich der Industrieautomation eingebunden. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette und auf allen Zuliefer- und Produktionsstufen werden die Anbieter von Leistungen mit den Abnehmern und Auftraggebern zusammengebracht. Zugleich werden die Kontakte zwischen betrieblicher Praxis und wissenschaftlicher Forschung und Entwicklung intensiviert. Dazu initiiert, koordiniert und moderiert automotive.saarland ein breites Spektrum von Prozessen, die den Technologie- und Know-how-Transfer sowie den Kompetenzauf- und -ausbau in den Unternehmen fördern.

Ziel ist es, die Position innerhalb der Zulieferkette zu verbessern und die Vermarktungschancen zu erhöhen, indem insbesondere die vorhandene Systemkompetenz erschlossen und ausgebaut wird. Die Optimierungskonzepte orientieren sich dabei direkt an den Anforderungen der Automobilhersteller und der marktbestimmenden Systemlieferanten und erleichtern den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) die notwendige Strukturangleichung. Unternehmen, die Netzwerkpartner sind oder werden, sind besser gerüstet für die Anpassungsprozesse der nächsten Jahre. Über die Netzwerkaktivitäten haben auch die KMU Zugang zu den großen Herstellern und Lieferanten und gewinnen qualitativ herausragende neue persönliche Kontakte. Die Netzwerkpartner gewinnen neue Marktchancen und haben Zugriff auf die aktuellsten Marktinfos und Einkäuferadressen. Begleitend erfolgt eine aktive Vermarktung der Netzwerk-Kompetenz bei Herstellern und Lieferanten und die Präsentation der Leistungsprofile nach außen, ergänzt um bewährte Netzwerkhilfen bei der Erschließung internationaler Märkte.

In enger Zusammenarbeit mit weiteren Initiativen und Verbänden auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene werden für alle Netzwerkpartner die größtmöglichen Synergien nutzbar gemacht. Hierbei arbeitet das Netzwerk automotive.saarland mit dem IHK-Branchenforum Fahrzeugbau/ Automatisierungstechnik, der ZPT sowie der Handwerkskammer und der gwSaar zusammen.

Kontakt

Netzwerk automotive.saarland
c/o Zentrale für Produktivität und Technologie (ZPT)
Armin Gehl
Franz-Josef-Röder-Straße 9
66119 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(681) 9520-491
Telefax
(0681) 5846-125