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Wissenschaft
 

200 neue Firmen: Zwischenbilanz am Starterzentrum

14.12.2009
Minister Dr. Hartmann, der 200. Gründer Daniel Zielinski sowie Uta Merkle und Wolfgang Lornez von der KWT (von rechts) freuten sich über die positive Zwischenbilanz des Starterzentrums. Foto: KWT / das bilderwerk
Minister Dr. Hartmann, der 200. Gründer Daniel Zielinski sowie Uta Merkle und Wolfgang Lornez von der KWT (von rechts) freuten sich über die positive Zwischenbilanz des Starterzentrums. Foto: KWT / das bilderwerk
Es ist wie ein Sprungbrett. Vom saarländischen Starterzentrum aus haben rund 340 Existenzgründerinnen und Existenzgründer eine neue Lebensphase begonnen. 200 Unternehmen sind so in den letzten 14 Jahren entstanden. Die runde Zahl war Anlass für eine kleine Feier.

"Im Saarland gibt es im Vergleich zum übrigen Westen Deutschlands weniger Existenzgründungen – das Starterzentrum trägt dazu bei, das zu ändern", so Dr. Christoph Hartmann, Minister für Wirtschaft und Wissenschaft, bei der Veranstaltung auf dem Campus der Universität des Saarlandes. Die Förderung von Existenzgründern sei eine der wichtigsten Aufgaben des Ministeriums, denn "leistungsstarke neue Unternehmen schaffen Arbeitsplätze und erhöhen die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Saarland".
Seit seiner Eröffnung im Dezember 1995 hilft das Starterzentrum dabei, den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen. In den 200 neu gegründeten Unternehmen entstanden mehr als 1.300 Arbeitsplätze - Tendenz weiterhin steigend.

Einige der Gründer präsentierten im Rahmen der Feier ihre Unternehmen und würdigten die Unterstützung, die sie erhalten haben. "Ohne das Starterzentrum und die Menschen dahinter wäre unser Unternehmen nicht das, was es heute ist", so Dr. Christine Batzl von der Pharmacelsus GmbH. Auch Dr. Volker Zimmermann von der imc AG hat vom Starterzentrum profitiert: "Für die imc war das Jahr 1997 im Starterzentrum wie ein Nährboden oder Katalysator. Es bot den Zugang zur Uni-Infrastruktur: Breitbandnetz, Nähe zu den Studierenden, Innovatives Umfeld."

Das Starterzentrum wurde auf Initiative der Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer (KWT) der Saar-Uni gegründet. "Welche Region kann sich erlauben, auf kreative Köpfe und innovative Unternehmen zu verzichten?" fragte sich Initiator Wolfgang Lorenz, als er an der Saar-Universität immer mehr Studierende und Mitarbeiter kennen lernte, die voller guter Geschäftsideen steckten und diese auch realisieren wollten. Seither hat sich das Starterzentrum zum Motor für Unternehmensgründungen entwickelt – und damit auch zum Antrieb für den Strukturwandel im Saarland. Schon kurz nach der Eröffnung des Zentrums gab es mehr Anfragen potentieller Gründer als räumliche Kapazitäten. 1998 wurde das Starterzentrum 2 eingeweiht, und ab September 2001 standen den Jungunternehmer/innen zusätzlich moderne Labor- und Büroräume zur Verfügung. Das Starterzentrum 3 auf dem Campus Homburg (Medizinische Fakultät) besteht seit September 1999.

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