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Forschung und Technologie
 

Bund fördert neues Forschungszentrum für IT-Sicherheit in Saarbrücken

17.06.2011 - Der Bund trägt der wachsenden Bedeutung der IT-Sicherheit für die Wirtschaft in Deutschland durch die Einrichtung von drei neuen Kompetenzzentren Rechnung. Der Standort Saarbrücken hat den Zuschlag für eines der drei Zentren erhalten. Zwei weitere Zentren entstehen an den Standorten in Darmstadt und Karlsruhe.
Professor Michael Backes will die Forschung zur IT-Sicherheit vorantreiben. Hier beschäftigt er sich mit ungewöhnlichen Attacken und der Frage, wie Bildschirme ausspioniert werden können. Foto: Hardy Müller
Professor Michael Backes will die Forschung zur IT-Sicherheit vorantreiben. Hier beschäftigt er sich mit ungewöhnlichen Attacken und der Frage, wie Bildschirme ausspioniert werden können. Foto: Hardy Müller
In den kommenden vier Jahren wird das an der Universität des Saarlandes angesiedelte neue Zentrum mit der Bezeichnung CISPA (Center for IT Security, Privacy and Accountability) unter Leitung von Prof. Michael Backes Methoden und Systeme entwickeln, die Internetnutzern die gewünschte Kontrolle ihrer Daten im Internet sowie eine freie und die Privatsphäre schützende Kommunikation in der digitalen Welt ermöglichen. Ein Schwerpunkt des CISPA wird sein, sichere und verlässliche Computersysteme und Netzwerke zu entwerfen. Außerdem sollen Methoden und Technologien erforscht werden, mit denen man die Privatsphäre der Menschen in der digitalen Welt noch besser schützen kann. In einem dritten Forschungsschwerpunkt wird es darum gehen, wie sich einzelne Nutzer oder Unternehmen in verantwortlicher Weise im Internet bewegen können, ohne dabei auf Datenschutz verzichten zu müssen. Auch sollen in dem neuen Kompetenzzentrum hoch qualifizierte Nachwuchskräfte auf dem Gebiet der IT-Sicherheit ausgebildet werden.

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