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Umweltministerin Dr. Simone Peter nahm an Mitgliederversammlung der Architektenkammer des Saarlandes teil
Umweltministerin Dr. Simone Peter bei ihrer Rede vor der Architektenkammer des Saarlandes
Die Ministerin für Umwelt, Energie und Verkehr, Dr. Simone Peter, nahm an der Mitgliederversammlung der Architektenkammer des Saarlandes am 20. November in Saarbrücken teil.
„Die negativen Auswirkungen des Einsatzes von fossilen Energieträgern auf das Klima sowie die Verknappung und Verteuerung fossiler Ressourcen zur Energiegewinnung erfordern einen forcierten Ausbau von erneuerbaren Energien sowie eine sparsame und effiziente Energienutzung. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir auf allen Planungs- und Raumnutzungsebenen Maßnahmen ergreifen, d. h. von der Landesplanung über die kommunalen Planungen bis hin zur Objektplanung“, wandte sich Ministerin Peter in ihrem Grußwort an die Mitgliederversammlung. „Hierbei gilt es, Bauherren und Eigentümer von der Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit der Anforderungen an eine energieoptimierte Bauweise zu überzeugen. Diese Aufgabe können Behörden allein nicht leisten, so dass ich besonders auf die Unterstützung der Architekten setze.“ Die Landesregierung setzt einen Schwerpunkt auf die verstärkte Nutzung der erneuerbaren Energien und Energieeffizienztechnologien. „Wir werden hierzu einen Masterplan „neue Energien“ erstellen“, so die Ministerin. „Den Anteil der Energieerzeugung aus fossilen Energieträgern werden wir reduzieren und diese durch erneuerbare Energien nachhaltig und kostengünstig ersetzen. Das kommt Hausbesitzern und Mietern bei stetig steigenden Kosten für die Strom- und Wärmeversorgung gleichermaßen entgegen.“ Im Bereich der Landesplanung sollen die rechtlichen Rahmenbedingungen überprüft und im erforderlichen Umfang geändert werden. So soll der Landesentwicklungsplan gegenüber den derzeitigen Teilabschnitten „Umwelt“ und „Siedlung“ um Festlegungen zur Mobilität mit dem Vorrang für den öffentlichen Personennahverkehr und um Festlegungen zu erneuerbaren Energien ergänzt werden. Auf der Ebene der städtebaulichen Planung sollen die Kommunen dazu motiviert werden, die Instrumente des Baugesetzbuchs für eine Klima schützende Stadtentwicklung zu nutzen. |
