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Saarländisches Staatsorchester: 5. Sinfoniekonzert
Leitung: Christoph Prick
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie D-Dur KV 504 (»Prager«) Solisten: Dagmar Pecková, Mezzosopran / Michael König, Tenor Sonntag, 5. Februar 2012, 11.00 Uhr An seinem »Lied von der Erde« arbeitete Gustav Mahler von 1907 an drei Jahre lang – eine Zeit geprägt von Schicksalsschlägen. »Das Lied von der Erde « ist eine Sinfonie für zwei Singstimmen. Mahler nannte den Begriff »Sinfonie« erst im Untertitel, da sie in der Zählung die 9. Sinfonie gewesen wäre und er den Eindruck vermeiden wollte, mit Beethoven oder Bruckner gleichzuziehen. Es ist die letzte von Mahler autorisierte Sinfonie, deren Uraufführung im November 1911 er nicht mehr erleben durfte. Das Werk besteht aus sechs Lied-Sätzen, allesamt mit Sologesang, beginnend mit dem »Trinklied vom Jammer der Erde« und abschließend mit dem »Abschied«. Es beruht auf freien Nachdichtungen chinesischer Lyrik, die 1907 von Hans Bethge unter dem Titel »Die chinesische Flöte« veröffentlicht wurden. Mit der böhmischen Metropole Prag verband Mozart eine ganz besondere Beziehung. Während im heimischen Wien seine Popularität stark nachzulassen begann, hatte er in Prag mit seinen Opern »Le Nozze di Figaro« und »Don Giovanni« großen Erfolg. In die Zeit zwischen diesen beiden Werken fällt die Sinfonie D-Dur KV 504, uraufgeführt im Januar 1787 in Prag und daher mit dem Beinamen »Prager« bedacht. Diese reife Sinfonie verzichtet auf den üblichen Tanzsatz an dritter Stelle und geht vom »Andante« sofort zu einem »Presto«-Finale, wodurch sie in ihrer Dreisätzigkeit besonders ausgewogen wirkt. |
KontaktSaarländisches Staatstheater GmbH
Dagmar Schlingmann Generalintendantin
Vorverkaufskasse des Saarländischen Staatstheaters
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