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Umweltministerkonferenz (UMK) war zum zweiten Mal in diesem Jahr zu Gast im Saarland
Gruppenfoto Konferenzteilnehmer (Foto:Carsten Simon)
Nach der Umweltministerkonferenz (UMK) im Frühsommer in Otzenhausen waren die Umweltminister des Bundes und der Länder bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr zu Gast im Saarland, das derzeit den Vorsitz innehat.
„Ich freue mich, meine neuen Kolleginnen und Kollegen bereits so kurz nach meinem Amtsantritt in Saarbrücken begrüßen zu dürfen“, stellt sich die neue saarländische Umweltministerin Dr. Simone Peter vor. Feste Zielmarken im eigenen Land seien auf dem Weg des ökologischen Umbaus der Wirtschaft unverzichtbar, so Röttgen. Darüber hinaus müssten sich auch andere Länder ihrer Verantwortung für den Klimaschutz im internationalen Kontext bewusst sein. Der Bericht des Bundes zur UN-Klimakonferenz in Kopenhagen fiel positiv aus. Es gebe keine Alternative zum Erfolg in Kopenhagen. Die Umweltminister halten ein rechtlich verbindliches internationales Abkommen mit einem klaren Zeitrahmen für notwendig. „Wir unterstützen die Zielsetzung des Bundes schon seit vielen Jahren und begrüßen es, dass die ehrgeizigen Ziele Deutschlands beim Klimaschutz auch von der neuen Bundesregierung weiter verfolgt werden“, so die Vorsitzende der Umweltkonferenz. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, sind aus Sicht der UMK die Maßnahmen des Bundes zur Markteinführung und Nutzung der erneuerbaren Energien zu verstärken und auszubauen. Es gelte, die Attraktivität der Nutzung dieser klimafreundlichen Energieform für die Verbraucher zu erhöhen. Dabei sollen die Förderinstrumente des Bundes stärker darauf ausgerichtet werden, Anreize zur Beschaffung und Nutzung von besonders leistungsfähigen und effizienten Technologien zu schaffen und die Erneuerbaren Energien so schnell wie möglich markt- und speicherfähig zu machen. Um die Antragstellung zur Förderung kommunaler Klimaschutzmaßnahmen durch den Bund zu erleichtern und effizienter zu gestalten, haben die Umweltminister der Länder der Bundesregierung die Einrichtung einer zentralen Servicestelle für kommunalen Klimaschutz vorgeschlagen. Diese soll die Kommunen bei den verschiedenen Bundesprogrammen zur Förderung kommunaler Klimaschutzmaßnahmen unterstützen und beraten und so die Antragstellung erleichtern. |
