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Umweltministerium: Verzehrsempfehlung für Saar-Fische bleibt bestehen – Ursachenforschung geht weiter
Das Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr ist derzeit dabei, die Quellen für die PCB-haltigen Schadstoffe in der Saar, die sich vor allem in fettreichen Fischen anreichern, zu lokalisieren. Das machte der Vertreter des Ministeriums, der Gewässerbiologe Adam Schmitt, heute erneut vor dem Umwelt-Ausschuss klar.
Die Saar wurde unmittelbar nach Bekanntwerden der hohen PCB-Belastung der Saar-Fische in insgesamt sechs Abschnitte eingeteilt, in denen anschließend Fisch-Proben entnommen wurden. Nur durch die in die Wege geleitete detaillierte Analyse wird es gelingen, die Quellen der gesundheitsgefährdenden Substanzen einzugrenzen, Gegenmaßnahmen zu prüfen und gegebenenfalls ein auf die Saar-Abschnitte und auf verschiedene Fischarten abgestimmtes differenziertes Nutzungskonzept für Saar-Fische gemeinsam mit dem Fischereiverband vorzulegen. Bis dahin bleibt es zum Schutz der Angler und ihrer Familien bei der Verzehrwarnung. |

