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Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr
 

Ökostrom-Züge im Saarland tragen künftig Namen - Große Zugtauf-Kampagne gestartet

Pressemitteilung vom 19.08.2010 - 16:40 Uhr
In der Regel sind es die großen Fernzüge, die Namen von berühmten Köpfen, Sehenswürdigkeiten oder Städten tragen. Künftig werden auch 24 Nahverkehrszüge im Saarland einen Namen tragen – Namen saarländischer Orte.

Gemeinsam mit dem Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr hat die Deutsche Bahn Regio Südwest saarlandweit eine Zugtauf-Kampagne gestartet. Das Motto: „Unser Zug – Ihr Heimatort“. Die Bürgerinnen und Bürger aus 46 Orts- und Stadtteilen, in denen die mit Ökostrom betriebenen Züge ET 425 halten, haben die Möglichkeit, ihre Stimme für ihren Ort abzugeben. Mitmachen können Bewohner aller Orte, die entlang folgender Strecken führen: Homburg – Illingen, Saarbrücken – Merzig – Trier, Saarbrücken – Homburg – Kaiserslautern und Saarbrücken – Türkismühle. Da nur 24 Züge an diesen Strecken verkehren, müssen sich alle teilnehmenden Orte von Baltersweiler bis Wiebelskirchen einem Wettbewerb stellen.

Bis zum 3. September sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, per Abstimmungs-Postkarte oder im Internet unter www.zugtaufen-saarland.de mitzustimmen. Die Anzahl der Stimmen wird prozentual zur jeweiligen Einwohnerzahl gewichtet, und diejenigen Orte, die am Ende der Kampagne die ersten 24 Ränge belegen, werden „Taufpate“. Am 13. September dann werden Vertreter der 24 Sieger-Orte gemeinsam mit vielen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in der Werkhalle im Eurobahnhof in Saarbrücken ihre Patenschaften feiern. 

Beim großen Finale wird natürlich auch die Ministerin für Umwelt, Energie und Verkehr, Simone Peter, dabei sein. „Die Saarländerinnen und Saarländer können mit dieser Aktion ihre Verbundenheit mit ihrem Heimatort zeigen und zudem ein Bekenntnis zum umweltfreundlichen ÖPNV ablegen“, so Peter. Seit dem 15. Juli  fahren die Nahverkehrszüge im Saarland mit 100 Prozent Ökostrom. Diese CO2-freie Mobilität bedeutet für das Saarland eine Einsparung von jährlich 13.000 Tonnen des schädlichen Treibhausgases.