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Pfarrgemeinde St. Fronleichnam in Homburg weiht geothermische Heizungsanlage ein
Umweltministerin Dr. Simone Peter nimmt am Montag, den 16. November in Homburg an den Feierlichkeiten zum Baubeginn der geothermischen Heizungsanlage der Pfarrei St. Fronleichnam teil. Kernstück dieser Anlage sind zwei geothermische Gasabsorptionswärmepumpen, die in Verbindung mit einem Gasbrennwertkessel Kita, Gemeindeshaus, Rundkirche sowie das Pfarrhaus mit Wärme versorgen werden.
Die Anlage wird über die Förderprogramme ZEP Tech und ZEP Kommunal des Ministeriums für Umwelt, Energie und Verkehr mit rund 112.000 Euro gefördert.
„Gerade Kirchenheizungen sind meist nicht auf dem heutigen Stand der Technik“, so Ministerin Peter „Insofern hat dieses Projekt Modellcharakter und soll neue Wege aufzeigen, wie man kleine Insellösungen, kleine Nahwärmenetze für solche Immobilien schaffen kann.“
Die Wärmepumpen sind zusammen mit einem Gas-Brennwert-Spitzenlastkessel von 200 kW in der erweiterten Heizzentrale installiert. Von hier aus werden alle Gebäude über ein Nahwärmesystem mit Heizenergie versorgt. Die Warmwasserbereitung wird außerdem durch eine thermische Solaranlage mit knapp 6 m² Bruttokollektorfläche unterstützt. Die Beheizung des Kirchengebäudes erfolgt über ein speziell angefertigtes Wärmeübertragungssystem mit einem fast ausschließlichen Konvektionsanteil. Dies sorgt für eine relativ starke Luftbewegung, die zusammen mit der Temperierung eine Kondensation von Luftfeuchtigkeit an den nicht gedämmten Betonaußenbauteilen und den einfachverglasten, großflächigen Kirchenfenstern wirksam verhindert. Die Landesregierung wird Schwerpunkte setzen beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Sie wird einen Masterplan „neue Energien“ erstellen, den Anteil der Energieerzeugung aus fossilen Energieträgern reduzieren und durch den Ausbau erneuerbarer Energien nachhaltig und kostengünstig ersetzen. Hintergrund
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