Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr
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AufgabenLandes und StadtentwicklungDie nachhaltige Gestaltung des Lebens-, Wirtschafts-, Natur- und Erholungsraums ist eine Kernaufgabe. Gerade im dicht besiedelten Saarland gilt es, Siedlungsflächen, Gewerbeflächen, Verkehrsflächen, Flächen für Freizeit, Sport und Erholung zukunftsfähig zu entwickeln. Der Erhaltungsauftrag für Natur und Landschaft unterstreicht die Verantwortung für heutige und zukünftige Generationen.
NaturschutzZiel des Naturschutzes ist es, Natur und Landschaft als Lebensgrundlage für den Menschen zu erhalten. Zu den Elementen des Naturschutzes gehören Böden, Gewässer, Klima, Luft, Biotope, Fauna, Vegetation, aber auch das Landschaftsbild. Diese einzelnen Bestandteile des komplexen Systems des Naturhaushaltes, gilt es zu schützen.
EnergieIm Energiemix des Saarlandes dominiert die Kohle. Der Primärenergieverbrauch von Kohle und Koks betrug im Jahr 2007 knapp 7,9 Millionen Tonnen (Statistisches Amt Saarland, 2009). Im Gegensatz dazu spielen die Erneuerbaren Energien bei der Energieerzeugung bisher nur eine untergeordnete Rolle. Durch den im Koalitionsvertrag (2009) verankerten Vorrang für Erneuerbare Energien soll ihr Anteil am Stromverbrauch bis zum Jahr 2020 auf 20 % gesteigert und auch ihr Anteil an der Wärmeversorgung deutlich vergrößert werden. Zudem sind erhebliche Energieeffizienz- und Energieeinsparpotenziale vorhanden, um eine drastische Reduzierung der Treibhausgase herbeizuführen.
Technischer UmweltschutzDer technische Umweltschutz ist ein Bindeglied zwischen den ökologischen Zielen des Umweltschutzes und der verfahrenstechnischen Umsetzung. Dabei spielt die praktische Seite des Umweltschutzes, wie z.B. die fachgerechte Behandlung und Entsorgung von Abfall, die Behandlung von Abwasser oder die Überwachung von Lebensmitteln eine große Rolle. Als Schwerpunkte der Arbeit des Technischen Umweltschutzes sind die Anlagensicherheit, der Bodenschutz, die Stoff- und Energieströme, die Chemikaliensicherheit, die Gentechnik sowie der Strahlenschutz zu nennen.
Forstwirtschaft35 Prozent der saarländischen Landesfläche sind bewaltet. Der Wald gehört zu den Naturschätzen des Landes. Auf die Forstwirtschaft kommt eine immer größere Bedeutung bei der Erhaltung und Bewirtschaftung unserer Wälder zu. Die "Richtlinie für die Bewirtschaftung des Staatswaldes im Saarland (Waldbaurichtlinie)" verfolgt das Ziel, die ökologische und ökonomische Leistungsfähigkeit unseres Waldes und damit die Nachhaltigkeit seiner vielfältigen Funktionen zu sichern (Stichwort: naturnahe Waldwirtschaft).
TierschutzIm Tierschutz und den zugehörigen rechtlichen Regelungen im Tierschutzrecht liegt der Schwerpunkt auf der sach- und artgerechten Haltung und Nutzung von Tieren durch den Menschen. Es ist uns ein Anliegen, den Tieren ein artgerechtes Leben ohne Zufügung von unnötigen Leiden, Schmerzen und Schäden zu ermöglichen.
Ökologische LandwirtschaftDie Methoden des ökologischen Landbaus sind in besonderer Weise geeignet, die dauerhafte Ertragsfähigkeit der Böden zu sichern. Erhöhung der Artenvielfalt, Erosionsschutz, Erhalt der Bodenfruchtbarkeit, Verminderung von Nähr- und Schadstoffausträgern in Grund- und Oberflächengewässer, Verminderung klimarelevanter Emissionen, Erzeugung regionaler, ökologisch erzeugter Lebensmittel; dies sind nur einige wenige Schlagworte, die das breite Feld der ökologischen Landwirtschaft umspannen.
KlimaschutzDie saarländische Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Treibhausgasausstoß bis zum Jahr 2050 um 80 % zu senken. Die Hauptansätze liegen hierbei in der Umstellung der überwiegend auf Kohle beruhenden Energieerzeugung auf Erneuerbare Energieträger, in der Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs, aber auch in der Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen, die durch landwirtschaftliche Produktion und den Energieverbrauch in Privathaushalten und in der Industrie erzeugt werden.
VerkehrVerkehr ist Mobilität und Ausdruck der Verknüpfung der menschlichen Aktivitäten. Ohne funktionierende Verkehrssysteme wird die Lebensqualität für den Einzelnen und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes eingeschränkt. Die Zukunftsfähigkeit des Verkehrssystems ist an die Erfordernisse des Klimaschutzes anzupassen. Damit einher geht die Stärkung des ÖPNV und der Förderung der nichtmotorisierten Verkehrsarten.
UmweltbildungNachhaltige Bildung vermittelt Fähigkeiten und Fertigkeiten, mit der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Lebens- und Arbeitsumwelt verantwortungsbewusst umzugehen. Konsequenterweise bleibt Bildung für nachhaltige Entwicklung nicht stehen bei der Vermittlung von biologischem oder ökotechnischem Wissen über Natur und Umwelt, sondern betrachtet Themenbereiche, wie z.B. „Umwelt“, „Globalisierung“, „Demokratie“, „Energieverbrauch“ oder „Gesundheit“ im Zusammenwirken.
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