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Landesbetrieb für Straßenbau
 

Kleinblittersdorf: Neuer Verkehrskreisel in Rilchingen-Hanweiler

30.10.2009
Spatenstich für den neuen Kreisverkehrsplatz in Rilchingen-Hanweiler
Spatenstich für den neuen Kreisverkehrsplatz in Rilchingen-Hanweiler
„Mobilität ist eine Grundvoraussetzung für eine moderne Gesellschaft und für wirtschaftliches Wachstum. Diese gilt es unter Berücksichtigung konkurrierender ökologischer Interessen zu sichern. Deshalb heißt die grundsätzliche Aufgabe vor allem Optimierung der vorhandenen Infrastruktur. Dabei spielen Verkehrskreisel eine wichtige Rolle. Im Saarland setzen wir auf einen ausgewogenen Mix. Neben den Investitionen in den Straßenbau verbessern wir die Angebote des ÖPNV und im Schienenverkehr. Auch die Alltagsradwege werden ausgebaut und mit der Entwicklung des Flughafens Saarbrücken tragen wir zur Aufwertung des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandortes Saarland bei“, so Staatssekretär Hettrich.
Staatssekretär Hettrich stellte beim Spatenstich auch heraus, dass bei der Planung der Kreisverkehrsanlage zwischen dem Landesbetrieb für Straßenbau und der Gemeinde Kleinblittersdorf eng und vertrauensvoll miteinander eine optimale Lösung entwickelt worden sei.

Hintergrund:
Am neuen Kreisverkehrsplatz mit einem Durchmesser von 38 Metern werden zukünftig 4 Knotenpunktszu- und -ausfahrten angeschlossen. Dies sind die Bundesstraße 51 aus Richtung Saarbrücken sowie aus Richtung Sarreguemines (Frankreich), die Landstraße 106 aus Richtung Sitterswald und die Gemeindestraße „In der Lach“ aus dem Gewerbegebiet Rilchingen - Hanweiler. Die künftige Kreisfahrbahn sowie die Kreiszu- und -ausfahrten werden einstreifig angelegt.

Parallel zur B 51 verläuft ein vorhandener asphaltierter Geh- und Radweg, der die L 106 am künftigen Kreisverkehrsplatz mittels einer Überquerungshilfe im Fahrbahnteiler quert. Entlang der L 106 ist ebenfalls ein asphaltierter Geh- und Radweg geführt.

Im Fahrbahnteiler der B 51 in Richtung Sarreguemines ist eine Überquerungshilfe für Fußgänger und Radfahrer eingeplant. Von dort aus wird ein neuer Gehweg entlang der Gemeindestraße „In der Lach“ bis zum bestehenden Gehweg an der Einmündung des Firmengeländes Marquardt ergänzt.

Der Kreisverkehrsplatz wird barrierefrei gebaut, so dass Gehbehinderten ein problemloses Nutzen der Überquerungshilfen garantiert wird.

Verkehrlich ist die Situation auf der B 51 durch den starken grenznahen Personen- und Güterverkehr aus Richtung Frankreich und Saarbrücken gekennzeichnet. Weiterhin wird der Verkehrsknotenpunkt (VKP) B 51/L 106/„In der Lach“ durch die Anbindung des angrenzenden Gewerbegebietes stark durch Schwerverkehr frequentiert. Entsprechend wird die Kreisverkehrsanlage geometrisch so konzipiert, dass die Befahrbarkeit für den Schwerlastverkehr optimal gewährleistet wird.

Die Gesamtkosten der Maßnahme ohne interne Kosten betragen rund 1 Million Euro.
Kostenträger der Baumaßnahme sind:
Bundesrepublik Deutschland 558.000 €
Saarland 264.000 €
Gemeinde Kleinblittersdorf 220.000 €
Telekom 32.000 €
Energis 6.000 €
Bei geeigneter Witterung werden die Bauarbeiten etwa im April/Mai 2010 abgeschlossen sein.
Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft