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Offizielle Verkehrsfreigabe der Moselbrücke zwischen Remich und Perl/Nennig
Aufgrund einer im Jahre 2003 durchgeführten Hauptprüfung wurden zahlreiche Schäden festgestellt, die eine Instandsetzung des Bauwerks unumgänglich machten, um die Gebrauchsfähigkeit und die Dauerhaftigkeit zu sichern.
„Mobilität ist eine Grundvoraussetzung für eine moderne Gesellschaft und für wirtschaftliches Wachstum. Diese gilt es unter Berücksichtigung konkurrierender ökologischer Interessen zu sichern. Deshalb heißt die grundsätzliche Aufgabe vor allem Optimierung der vorhandenen Infrastruktur. Die Erhaltung vorhandener Straßen in einem verkehrssicheren und leistungsfähigen Zustand gewinnt somit zunehmend an Bedeutung. Im Saarland setzen wir auf einen ausgewogenen Mix. Neben Investitionen in den Straßenbau verbessern wir die Angebote des ÖPNV und im Schienenverkehr. Auch die Alltagsradwege werden ausgebaut und mit der Entwicklung des Flughafens Saarbrücken tragen wir zur Aufwertung des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandortes Saarland bei“, so Staatsekretär Albert Hettrich. Heute ist ein guter Tag für die Grenzregion zwischen dem Saarland und Luxemburg. Die Moselbrücke ist wichtig für deren wirtschaftliche Weiterentwicklung, insbesondere für viele kleine Betriebe auf beiden Seiten der Mosel, so Staatssekretär Hettrich weiter. Im Vorfeld der Maßnahme wurden die Gemeinden Remich und Perl in die Planung eingebunden. Bei der Ausführung der Arbeiten musste zwischen zwei möglichen Varianten gewählt werden, einer eineinhalbjährigen Bauzeit mit mehrwöchiger Vollsperrung oder einer achtmonatigen Bauzeit mit sechsmonatiger Vollsperrung. Die Gemeinden entschieden sich unter Einbeziehung der betroffenen Bürger und Geschäftsleute für die kürzere Bauzeit mit sechsmonatiger Vollsperrung. In mehreren Informationsveranstaltungen wurde die Öffentlichkeit über die geplante Maßnahme im Vorfeld informiert. Hettrich bedankte sich insbesondere für das Verständnis der Bürgerinnen und Bürger und der vielen kleinen Betriebe für die Notwendigkeit der Sanierungsarbeiten. „Die letzten größeren Instandsetzungsmaßnahmen der in den Jahren 1957 bis 1959 erbauten Moselbrücke fanden 1983 und zwischen 1989 und 1991 statt. Die wesentlichen Schäden wie Betonabplatzungen, Risse in den Betonflächen, undichte Übergangskonstruktionen, Korrosion am Geländer und Spurrillen beziehungsweise Risse im Belag mussten dringend behoben werden. Angesichts der Unannehmlichkeiten war die Lösung mit der kürzeren Bauzeit der richtige Weg. Ich freue mich, dass heute mit der offiziellen Verkehrsfreigabe die Vollsperrung der unsere Region verbindenden Moselbrücke ein Ende hat, so Wirtschaftsstaatssekretär Albert Hettrich. Staatsekretär Hettrich stellte abschließend heraus, dass bei der Planung der Maßnahme zwischen dem Landesbetrieb für Straßenbau und den betroffeneren Gemeinden eng und vertrauensvoll zusammengearbeitet wurde und eine optimale Lösung entwickelt worden sei. Die unter Federführung des Landesbetriebes für Straßenbau durchgeführte Maßnahme begann am 20. April 2009 unter der Brücke im Bereich der N 10 auf der Seite Remich. Die Vollsperrung der Brücke wurde am 11. Mai 2009 eingerichtet. Der Landesbetrieb für Straßenbau hat für die Zeit der Vollsperrung eine Fähre für Fußgänger und Radfahrer eingerichtet, die sehr gut angenommen wurde. Die Kosten der Maßnahme betrugen cirka 2,2 Millionen Euro, die jeweils hälftig von Deutschland und Luxemburg getragen wurden. |
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