Saarland.de - Startseite
   Benutzerhinweise    Inhalt    Suche
Arbeitsmarktförderung
 

Aktive Arbeitsmarktpolitik

Die Arbeitsmarktpolitik des Saarlandes ist auf die Bewältigung der großen Herausforderungen ausgerichtet, vor denen wir in den nächsten Jahren stehen.
Wer im Saarland keinen Job hat, soll möglichst schnell wieder in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden. Aktive Arbeitsmarktpolitik bedeutet, diesen Prozess gezielt zu fördern.
Wer im Saarland keinen Job hat, soll möglichst schnell wieder in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden. Aktive Arbeitsmarktpolitik bedeutet, diesen Prozess gezielt zu fördern.
So sind zu nennen:
  • der anhaltende wirtschaftliche Strukturwandel weg vom sekundären hin zum tertiären Sektor,
  • der beschleunigte technologische und organisatorische Wandel in den Betrieben,
  • die fortschreitende Globalisierung der Wirtschaft,
  • die steigenden Anforderungen an die berufliche Qualifikation und
  • der sich verändernde Altersaufbau der Gesellschaft.

Um diese Herausforderungen zu bewältigen, hat die Wirtschafts- und Strukturpolitik das Ziel gesetzt, im Saarland einen stabilen und wettbewerbsfähigen Industriekern zu erhalten und zugleich die Vielfalt zukunftsorientierter Branchen im verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor weiter auszubauen. Dazu wird ein ganzes Bündel unterschiedlicher Maßnahmen ergriffen.

Die Landesregierung

  • verbessert die Standortqualität des Landes,
  • gewährt dem Mittelstand eine Vorrangstellung,
  • fördert Existenzgründungen und neuen Technologien und
  • betreibt eine aktive Arbeitsmarktpolitik zur Flankierung des wirtschaftlichen Strukturwandels sowie zur Eingliederung benachteiligter oder schwer vermittelbarer Zielgruppen in den Arbeitsmarkt.

Vor diesem Hintergrund ist das zentrale arbeitsmarktpolitische Ziel die Erhaltung bestehender und die Schaffung neuer dauerhafter Arbeitsplätze. Um dieses Ziel zu erreichen, werden umfassend qualifizierte Arbeitskräfte benötigt, die den gestiegenen Anforderungen an die Arbeit gerecht werden. Damit rückt die Förderung beruflicher Qualifikation und Handlungskompetenz ins Zentrum der Arbeitsmarktpolitik.

Eingebettet in die Wirtschafts- und Strukturpolitik basiert die Arbeitsmarktpolitik des Landes auf dem Leitbild des aktivierenden Sozialstaats, der „früh fördert und fair fordert“.

Förderschwerpunkte und Zielgruppen

Die Landesregierung folgt mit ihrer aktiven Arbeitsmarktpolitik dem Prinzip, statt Arbeitslo-sigkeit besser Arbeit, Ausbildung oder Qualifizierung zu finanzieren. Die Arbeitsmarktförderung konzentriert sich insbesondere auf folgende Schwerpunkte:  

  • Förderung der beruflichen Erstausbildung, damit insbesondere weniger leistungsstarke Jugendliche einen Ausbildungsplatz erhalten.
  • Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit durch die Schaffung zusätzlicher Angebote der beruflichen Qualifizierung oder Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt.
  • Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit durch zusätzliche Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen, angepasst an die besonderen Vermittlungshemmnisse der Zielgruppe.
  • Förderung der Beschäftigungsfähigkeit und des Erhalts der Beschäftigung für Ältere durch zusätzliche Beschäftigungs und Qualifizierungsmaßnahmen.
  • Fördeung der beruflichen Neuorientierung  derjenigen Arbeitnehmer, die ihre Arbeitsplatz durch den wirtschaftlichen Strukturwandel verlieren.
  • Anpassung der beruflichen Qualifikation der Beschäftigten an die stetig steigenden Anforderungen in den Betrieben mit dem Ziel, Arbeitsplätze zu erhalten.
  • Förderung der Chancengleichheit für Frauen und Männer.  

Programme und Instrumente  

Zur Gestaltung einer modernen, aktiven und aktivierenden Arbeitsmarktpolitik verfügt die Landesregierung über ein umfangreiches und differenziertes Förderinstrumentarium.

Über diese arbeitsmarktpolitischen Landesprogramme hinaus eröffnen die Programme des Europäischen Sozialfonds (ESF) im Rahmen der Ziele 2 und 3 dem Saarland wichtige arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitische Gestaltungsräume. Der Europäische Sozialfonds ergänzt und begleitet die aus Landesmitteln finanzierten Programme und ermöglicht so dem arbeitsmarktpolitischen Engagement der Landesregierung eine entscheidende qualitative und quantitative Ausweitung.

Kontakt

Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport
B1 Arbeitsmarktpolitik, Arbeits- und Tarifrecht
Lothar Gretsch
Franz-Josef-Röder-Straße 23
66119 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-3393
Telefax
(0681) 501-3402

Neue Arbeitsschancen durch Europa

Diese Projekteskizze zeigt, wie ESF-Förderung im Land Wirkung zeigt.