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Hornissenberaternetz
Hornisse
Die Hornissenköniginnen schwärmen im Mai aus, um neue Staaten zu gründen und Nester zu bauen. Das Hornissenberaternetz, eine Gemeinschaftsinitiative des NABU Saar und des Zentrums für Biodokumentation in Landsweiler-Reden, steht bei Problemen mit Hornissen, aber auch mit Hummeln oder Wildbienen mit Rat und Tat zur Seite.
Die Hornissenberater sollen quasi zwischen Mensch und Hornisse vermitteln. Sie klären die betroffenen Bürger über die Tiere auf und geben Tipps, wie man konfliktfrei mit ihnen auskommen kann. Denn Hornissen sind viel harmloser, als die meisten Menschen glauben. Wenn es tatsächlich erforderlich ist, siedeln die Berater Nester fachgerecht und schonend um. Sie ermöglichen so den Fortbestand der zu den besonders geschützten Arten zählenden Hornisse. In den zurückliegenden Jahren wurden bis zu 1000 Beratungen und 150 Umsiedlungen pro Jahr durch die Hornissenberater durchgeführt. Das führte mitunter zu einer großen Belastung der Umsiedler, die diese Arbeiten ehrenamtlich während ihrer Freizeit auf sich nehmen. Hornissen, Hummeln und Wildbienen gehören nach dem Bundesnaturschutzgesetz und der Bundesartenschutzverordnung zu den besonders geschützten Tieren. Das Umsiedeln oder das Abtöten dieser Tiere bedarf daher einer Genehmigung durch die Naturschutzbehörde. Eine Abtötung wird nur genehmigt, wenn keine Umsiedlung möglich ist. Ansprechpartner bei Problemen mit Hornissen, Hummeln oder Wildbienen sind Elisabeth Langner (0681/501 3454) und Daniel Dörr (0681/501 3469) vom Zentrum für Biodokumentation. Für eine Umsiedlung wird eine Aufwandsentschädigung erhoben. |
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