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Saarländisches Projekt „Keiner fällt durch Netz“ findet Interesse in EuropaPräsentation des Projektes “Keiner fällt durchs Netz” im Europäischen Parlament in Strasbourg.von links: Prof. Manfred Cierpka, Georg Stockhausen, Präsidentin Marie Panayotopoulos-Cassiotou, Martina Engel-Otto und Ernst-Rudolf Ollinger.
Herr Professor Manfred Cierpka aus dem Institut für Psychosomatische Kooperationsforschung und Familientherapie der Universität Heidelberg hat das von ihm und seinem Institut entwickelte und im Saarland seit 2007 umgesetzte Projekt präsentiert.
Auch das saarländische Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur war mit Projektmitarbeitern bei der Veranstaltung vertreten. „Wir freuen uns sehr, dass unser erfolgreiches, saarländisches Projekt Interesse in Europa gefunden hat und im Rahmen der Vorstellung des „Nationalen Zentrums Frühe Hilfen“ präsentiert wurde“, betont Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer. „Es wäre ein großer Erfolg, wenn „Keiner fällt durchs Netz“ auch in anderen europäischen Ländern umgesetzt werden könnte.“ Seit Anfang 2008 erfahren saarländische Familien gezielte Hilfen zu Beginn ihrer neuen Rolle als Eltern. Nach der klassischen Hebammenbetreuung, kann bei erhöhtem Hilfebedarf, die Betreuung bis zu einem Jahr durch eine Familienhebamme fortgeführt werden. 27 Familienhebammen sind in den Landkreisen und dem Regionalverband Saarbrücken im Einsatz. 160 Familien wurden bereits im Projekt betreut. Ergänzend ist der Elternkurs „Das Baby verstehen“ ein Angebot an alle Eltern und gibt wertvolle Hilfe um die neue Situation besser zu meistern und die Signale des Babys besser zu verstehen. Die Intergroup vereint Europaabgeordnete aller Länder und Parteien sowie Nichtregierungsorganisationen wie etwa UNICEF. Sie hat eine beratende und informative Rolle. Sie kooperiert mit der europäischen Kommission und dem Europarat. Die europäische Kommission hat ebenfalls an der Veranstaltung teilgenommen. |
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