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Wissenschaftsjahr 2009: Deutschland geht auf Forschungsexpedition
„Die Forschungsexpedition Deutschland zeigt in dem Jahr, in dem wir 60 Jahre Bundesrepublik und 20 Jahre Mauerfall feiern, die Bedeutung von Wissenschaft und Forschung für die Menschen – gestern, heute und in Zukunft", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan am 19.11.2008 in Berlin.
Im Wissenschaftsjahr 2009 startet auch der Ausstellungszug „Expedition Zukunft", der in 60 Städten in Deutschland, darunter auch in St. Ingbert und Völklingen, Station macht. Die Ausstellung, die von der Max-Planck-Gesellschaft gestaltet wird, zeigt in zwölf Waggons den Einfluss von Forschung und Technologie auf unser Leben. „Wissenschaft bietet Antworten auf drängende Fragen unserer Zeit – von der Grundlagenforschung bis zum Produkt. Wie wir leben und arbeiten werden, wie wir uns ernähren und fortbewegen, wie wir gesund bleiben und welche Geräte wir nutzen – all das hängt entscheidend von der gegenwärtigen wissenschaftlichen Entwicklung ab. Mit dem Wissenschaftszug wollen wir die Besucher einladen an dieser Entwicklung teilzuhaben und gleichzeitig für mehr Neugier und Offenheit gegenüber neuen Technologien und Innovationen in Deutschland werben", sagte Peter Gruss, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft. Ministerin Schavan machte deutlich, dass die thematische Ausrichtung des Wissenschaftsjahres 2009 sich am Entdeckergeist der Forschung orientiert: „Mit der Forschungsexpedition laden wir vor allem junge Menschen auf eine spannende Entdeckungsreise durch die deutsche Forschungslandschaft ein. Der Ausstellungszug leistet dazu einen wichtigen Beitrag — hier rollt die Wissenschaft durch Deutschland." Das Wissenschaftsjahr 2009 richtet sich besonders an Kinder und Jugendliche: Die Forschungsexpedition will sie für Wissenschaft begeistern und auf die Attraktivität naturwissenschaftlicher Berufe und Ausbildungen aufmerksam machen. Der Hochschulwettbewerb „Alltagstauglich?" zeigt, wie Wissenschaft und Forschung unseren Alltag beeinflussen. Bei den Wettbewerben „Achtung fertig forschen" und „Geistesblitze" können Schülerinnen und Schüler neue Formen des Lernens kennen lernen und an markanten Orten herausragender wissenschaftlicher Erfindungen ihre Neugierde für die damit verbundene Forschung vertiefen. Neugierde weckt auch der „Expeditionspass": Damit können Kinder und Jugendliche bei allen teilnehmenden Wissenschaftseinrichtungen spannende Eindrücke und den Stempel der betreffenden Institution sammeln. Wer mindestens fünf Stationen im Expeditionspass festgehalten hat, qualifiziert sich für die Verlosung einer echten Forschungsexpedition. Der Pass wird Anfang des Jahres 2009 von Partnern des Jahres verteilt und auf der Website zum Download angeboten. Bereits zum zehnten Mal richtet das Bundesministerium für Bildung und Forschung zusammen mit der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) 2009 das Wissenschaftsjahr aus. „In den letzten zehn Jahren haben die Wissenschaftsjahre wesentlich dazu beigetragen, in der Öffentlichkeit mehr Aufmerksamkeit für Wissenschaft und Forschung zu schaffen", erklärte Gerold Wefer, Vorsitzender des Lenkungsausschusses von WiD. Weitere Träger des Wissenschaftsjahres 2009 sind die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina und die Robert Bosch Stiftung. |
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